KPVG #7 - „Indianerkrieg" am Little Big Horn: US-Armee gegen Sitting Bull & seine Krieger

Shownotes

Intro & Schätzfrage: Josh nimmt uns mit in das gigantische Lager der Lakota am friedlichen Morgen des 25. Juni 1876. Max schätzt, wie viele Ureinwohner in diesem Jahr noch auf dem Gebiet der USA lebten – nachdem europäische Krankheiten und Vertreibung die Bevölkerung bereits dezimiert hatten.

Der lange Schatten des Westens: Wir beleuchten "Manifest Destiny" , gebrochene Verträge und den grausamen "Trail of Tears". Außerdem erfahrt ihr, wie die Regierung den Büffel von rund 60 Millionen auf unter 1.000 Tiere ausrottete, um den indigenen Völkern die Lebensgrundlage zu entziehen.

Die Welt der Lakota & eine Prophezeiung: Crazy Horse und Sitting Bull schmieden ein gewaltiges, freies Bündnis aus Lakota, Cheyenne und Arapaho. Sitting Bull sieht beim Sonnentanz in einer Trance tote Soldaten, die wie Heuschrecken vom Himmel fallen.

Custers tödlicher Fehler: Der arrogante "Boy General" will politischen Ruhm ernten. Er ignoriert General Terrys Befehle zum warten, teilt seine Truppe auf und greift ein Lager an, dessen Größe er massiv unterschätzt.

Das wahre "Last Stand": Es gab keinen heldenhaften Kampf auf einem Hügel. In nur 20 bis 60 Minuten wird Custers Bataillon von den überlegenen Kriegern überrannt, die teilweise massiv mit Repetiergewehren ausgestattet waren.

Niederlage als Mythos: Wir blicken auf die tragischen Konsequenzen: Den Tod von Crazy Horse und Sitting Bull, das furchtbare Massaker von Wounded Knee und die verheerende Armut in den heutigen Reservaten.

Du hast Feedback, Themenvorschläge oder sonstige Anregungen für Josh & Max? Dann schreib' einfach eine Mail an: joshua.friedel@content-21.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Es ist der Morgen des fünfundzwanzigsten Juni, die Sonne über den weiten Prerin im heutigen Montana geht gerade auf.

00:00:08: Du bist ein Hunk-Papa Lakota Krieger und hast die Nacht ruhig und friedlich in deinem Tipi verbracht.

00:00:14: Bei dir sind deine Familie und Tausende deiner Stammes genossen!

00:00:18: Das riesige Lager am Ufer des Flusses, den ihr Greasy Grass bzw.

00:00:23: Fettiges Gras nennt, dehnt sich fast fünf Kilometer entlang des Ufers aus.

00:00:27: Frauen fachen ihre Feuer an Kinder spielen zwischen den Tippys ein Morgen wie viele andere.

00:00:33: Dann, irgendwann am frühen Nachmittag donnert es aus dem Süden Hubschlag Schüsse schreie und dann siehst du sie blaue Uniform Kavalari Und Sie reiten direkt auf dein Lager zu Was Du in diesem Moment noch nicht weißt.

00:00:47: dieser Tag wird Geschichte schreiben.

00:00:50: Du und deine Mitstreiter werden dem übermächtigen militärischen Feind eine seiner demütigsten Niederlagen beibringen, aber dafür wirst du und deine Sippe einen Preis zahlen, dessen volles Gewicht erst Jahre und Jahrzehnte später sichtbar wird.

00:01:03: Heute geht es um eines der schillerndsten tragischsten bis heute meist diskutierten Konflikte der amerikanischen Geschichte – die sogenannten Indianerkriege – und im Zentrum davon ein berüchtigtes Schlacht an einem heißen Juni-Tag, Wir sprechen über die Schlacht am Little Bighorn zwischen US-Kavalari Leutnant Caster und Häuptling Sitting Bull mit seinen verbündeten Stämmen.

00:01:49: Matrose,

00:01:49: wenn dich das Abenteuer greizt dann komm auf unser

00:01:52: Schiff.

00:01:53: Wenn unsere Säge sind

00:01:54: gesetzt für eine Reise in das unendliche Mehr der Geschichte.

00:01:59: Ja liebe Leute und damit herzlich willkommen zu Folge.

00:02:02: sieben von kein Plan von Geschichte.

00:02:04: Mein Name ist Josch Und mir gegenüber sitzt wie immer virtuell der Max.

00:02:08: Hallo Max

00:02:09: Grüßt euch alle, willkommen zurück zu einer neuen Folge.

00:02:12: Ja der Josh wird dann interessantes Thema ausgesucht mit dem ich mich persönlich noch nie so arg beschäftigt habe wie die letzten Folgen auch.

00:02:21: Ich hab davon natürlich auch wieder in verschiedenen Medien was gehört aber es wird glaube ich interessant.

00:02:28: Max ich habe am Wochenende mit einem Hörer von uns korrespondiert und er hat gesagt er nimmt uns das manchmal nicht ab, dass wir von den Geschichten schon mal gehört hätten.

00:02:38: Aber auch hier wieder.

00:02:39: also hat mich das Zocken wieder ein bisschen was gebracht nämlich bei Red Dead Redemption oder so, da spielen wir in der Zeit und mal schauen ob ich mir da ein bisschen etwas ableiten kann.

00:02:52: Ja also generell kann man sagen du hast von der Geschichte rund um die Indianerkriege oder generell dieserzeit schon einiges mitbekommen?

00:02:58: Ich mein gar nichts davon gehört hatten es mit Sicherheit keine aber ich sag mal Little Bighorn War für mich zumindest auf jeden Fall ein Begriff.

00:03:06: Ich hab das schon mal gehört und wusste, da war jetzt...

00:03:07: Und auch der Häuptlingname?

00:03:09: Wie wäre der Häuplingname?

00:03:11: Sitting Bull!

00:03:12: Und später kommt auch noch ein Crazy Horse vor.

00:03:17: Oh!

00:03:17: Das sind beides bekannte Indianer-Häublinge.

00:03:21: Und bevor wir jetzt aber loslegen, weil... Kommt doch

00:03:24: ab!

00:03:25: Leider nicht.

00:03:27: Schade!

00:03:28: Bevor

00:03:28: wir jetzt loslegen, Max... Ich muss auch wirklich sagen da war ich ein bisschen naiv aber ja hab mir auch nicht so viel Gedanken gemacht weil eigentlich wollte ich ein cooles Wildwestthema abbilden und ja ich habe dann während der Recherche gemerkt ja eigentlich voll das traurige Thema leider.

00:03:45: Ja ist doof ne?

00:03:48: Aber das bringt mich jetzt nicht davon ab diese Folge vorzutragen weil es bleibt trotz allem interessant.

00:03:53: Und wir sind ja jetzt nicht nur ein reiner Spaß-Podcast, der die spaßigsten Geschichtsthemen abbildet sondern vielleicht ist hier und da mal was Ernsteres auch ganz gut.

00:04:01: aber ich wollte auf jeden Fall nochmal einen kleinen Disclaimer vorne weggauen und den würde ich jetzt mal kurz vortragen.

00:04:07: und zwar reden wir heute über ein Thema das in Amerika bis heute unglaublich aufgeladen ist.

00:04:13: einerseits wegen der Figur Caster also dem US Cavalry Typen.

00:04:19: Der wird nämlich je nach Perspektive als Held oder als Symbol für militärische Hybris hergenommen.

00:04:26: Und andererseits, sondern das ist ein wichtiger Punkt weil wir über die systematische Vernichtung und Vertreibung indigener Völker sprechen.

00:04:34: Ich versuche heute in dieser Folge beiden Seiten gerecht zu werden Das es manchmal unbequem aber es ist auch notwendig um die Geschichte wirklich zu verstehen und dass es wirklich wichtig war.

00:04:45: Ich sag mal, durch Westernfilme und so weiter hat man immer so ein ... ja, romantisiertes Bild von indigene Völkern.

00:04:54: Von

00:04:54: Clint Eastwood, wie er irgendwo in die Wüste spuckt?

00:04:57: Genau!

00:04:58: Und hier war dann, als ich gerade indigenne Völker gesagt hab, ist mir gleich das nächste Aufgefahren nämlich der Begriff Indianer.

00:05:04: Ja

00:05:05: Der Begriff Indianer ist in Deutschland noch sehr gängig aber auch während der Recherche ein paar Mal untergekommen.

00:05:11: Das is kein von den indigenen Völkern gewählter Begriff, sondern der wurde von außen also von den Europäern übergestülpt.

00:05:22: Also er gilt als diskriminierend.

00:05:27: Wahrscheinlich vergleichbar mit Eskimo?

00:05:29: Ja sowas in der Art und ich werde es in der Folge wahrscheinlich trotzdem aus Gewohnheit ein zweimal sagen.

00:05:36: aber Ich will nur darauf aufmerksam machen dass auch jeder Zuhörer der das in Zukunft verwendet oder vielleicht bisschen leichtsinnig verwendete Sollte sich bewusst machen, woher der Begriff kommt.

00:05:47: Was er transportiert und man sollte ihn dementsprechend auch vorsichtig einsetzen?

00:05:52: Eigentlich wenn wir mal davon ausgehen dass sie dort also erstes gelebt haben sollte man sie ja amerikaner nennen nicht indianer da gebe ich dir recht.

00:06:01: aber ja da kam dann halt die Die neuen amerikanern.

00:06:04: sagen wir mal so

00:06:05: Ja Aber ja max wir haben ja noch eine sache hier abzuhaken.

00:06:11: genau Jetzt

00:06:12: sind wir ja noch mit einem Spiel unterwegs in unserem Podcast.

00:06:17: Da ist der Punktestand etwas niederschmetternd für deine Seite?

00:06:20: Ja,

00:06:21: sixhundert zu tausend dreihundert für den Niosch stets da.

00:06:24: also so langsam flattert mein Herz so aber ich hoffe mal ich kann diese Folge ein bisschen aufholen.

00:06:32: Schauen wir mal wie gut mein Wissenstand ist zu dem ganzen Thema.

00:06:37: Bin mal gespannt!

00:06:38: Und für diejenigen, die vielleicht das erste Mal zuhören.

00:06:40: Der Max und ich treten in jeder Folge gegeneinander an.

00:06:43: Und zwar hat derjenige, der die Folge vorträgt immer eine Schätzfrage mitgebracht.

00:06:48: Und diese Schätzfrage hat je nachdem wie gut man die beantwortet.

00:06:52: kann der Max einen Multiplikator erreichen, der dann die Punkte für die fünf Fragen, die in die Folge eingewebt sind, vermehrt oder vermindert?

00:07:02: desto besser erschätzt kann er die Punkte eben mal drei, mal zwei, mal eins oder mal null Komma fünf multiplizieren und diese Punkte summieren wir über die Folgen auf.

00:07:11: Und wer nach zehn Folgen unserer sogenannten ersten Staffel die meisten Punkte hat muss Die Bestrafung die wir auswählen nicht machen.

00:07:23: Also noch drei Folgen und dann haben wir schon eine Bestrafungen

00:07:26: Aber in den nächsten paar folgen die bestrafung kommunizieren.

00:07:30: Wir haben schon ein paar Ideen, aber es ist noch nichts in Stein gemeißelt.

00:07:35: Genau!

00:07:36: Und ja Max ich habe hier noch einen kleinen Prolog zur Schätzfrage vorbereitet weil die bereitet auch sehr gut auf die Folge vor und zwar um das Ausmaß der heutigen Frage beziehungsweise dieser gesamten Folge richtig greifen zu können.

00:07:49: machen wir einen kleinen Zeitsprung und zwar in die Zeit um das Jahr fourteenhundert zweiundneunzig.

00:07:54: was war da?

00:07:58: Also als Kolumbus und die Europäer auftaucht.

00:08:00: Max, das ist peinlich!

00:08:04: Ich hab auch gesagt dass Goethe ein Musiker ist, dafür bin ich da.

00:08:09: Zu dieser Zeit war Nordamerika alles andere als Lea.

00:08:13: Schätzungen zur Folge lebten vor dem europäischen Kontakt allein auf den Gebiet der heutigen USA zwischen eins Komma zwei und über fünf Millionen indigene Menschen.

00:08:21: Das ist eine sehr große Spanne aber es halt eben ne Schätzung Eins, zwei und eins, fünf

00:08:27: Millionen.

00:08:28: Nee, zwischen eins, zwei UND Fünf Millionen.

00:08:31: Über fünf Millionen?

00:08:31: Okay, okay.

00:08:32: Darf ich dich gerade so verstanden, sorry!

00:08:34: Es

00:08:34: gab dort also in der USA riesige pulsierende indigene Kulturen.

00:08:40: Doch mit der Ankunft der Europäer begann ein unfassbarer und tragischer Absturz.

00:08:44: Es wurden Krankheiten wie Pocken oder Masern eingeschleppt, gegen die die Ureinwohner keine Abweckkräfte hatten.

00:08:49: Das allein hat schon furchtbar gewütet.

00:08:51: Dazu kam dann brutale Kriege, systematische Vertreibungen von ihrem eigenen Land Und er provozierte Verlust ihrer Lebensgrundlagen.

00:09:00: Diese toxische Mischung Hat die indigene Bevölkerung über die Jahrhunderte immer dramatischer dezimiert.

00:09:05: Und damit springen wir an das Jahr unserer Hauptstory, eighteenhundertsechsen-siebzig.

00:09:11: Lieber Max was schätzt du?

00:09:13: Wie viele indigenne Ureinwohner Native Americans beziehungsweise Indianer lebten um das Jahr achtzehnhundert sechsen siebzig Schätzungsweise noch auf dem Gebiet der USA?

00:09:24: Ich habe es

00:09:24: auf glattet Hausender gerundet.

00:09:26: Okay also vierzehn hundertzwei neunzig.

00:09:29: als Kolumbus Erkundet hat, waren es

00:09:35: bis

00:09:35: über fünf Millionen.

00:09:36: Und jetzt haben wir achtzehnhundert und zwei ... Wie viel?

00:09:38: Achtzehn-hundertsechsundsiebzig.

00:09:42: Die Amerikaner sind schon ein paar Tage dort.

00:09:48: Die amerikaner, sag ich, die Europäer, die Amerika entdeckt haben.

00:09:51: Genau.

00:09:52: Okay, um wieviel die jetzt umgebracht haben...

00:09:58: Nicht direkt umgebracht, aber um wie viel es

00:10:01: dezimiert wurde.

00:10:04: Da muss ich jetzt wirklich komplett raten!

00:10:07: Also das habe ich ganz vergessen, da steht hier noch... Es ist eine Zahl unter einer Million.

00:10:11: Okay, war schon mal guter.

00:10:14: Ohne die Eingrenzung wäre es echt ein bisschen fies.

00:10:17: Jetzt überlegen wir mal... Nein, ich sage mal vielleicht... Ich würde jetzt mal über... ... fünfhunderttausend gehen und sagen, es waren ... ... sechshundertundfünfzigtausends.

00:10:38: Hmm... Das ist leider sehr falsch!

00:10:42: Die richtige Antwort wäre dreihundert tausend gewesen?

00:10:46: Okay.

00:10:47: Und über fünfhundvierzigtausen bedeute nullkommar fünf Prozentbereich.

00:10:52: Also wird's die Folge nix.

00:10:54: Nee nee du kannst ja immerhin zweihundertfünfzicht Punkte holen wenn du... Ich schau mal was.

00:11:00: Jaaa... Ja, war eine schwierige Schätzfrage bin ich ehrlich.

00:11:06: Ja alles gut!

00:11:06: Ich meine könnt ihr auch mal dazu ne?

00:11:08: Jetzt müssen wir auf jeden Fall Bescheid wie viele davon... Also dreiehunderttausend haben sie von der Zeit, vierzehn zwei neunzig bis achtzehnt hunderte und sechsensebzig dann ausgelöscht.

00:11:18: Nee dreihundert tausend waren übrig.

00:11:20: Äh waren übrig, boah.

00:11:22: Aber auch da handelt es sich nur um Schätzungen.

00:11:24: Und achtzehnhundert äh sechsensiebzig kann's dir vorstellen weil die Welt ja auch noch nicht so modern.

00:11:31: Das kann auch sein, dass diese Zahl gravierend falsch ist.

00:11:35: Ja aber wir gehen jetzt mal davon aus, so ähnlich wie Blackbeer das sind Überlieferungen, das ist in der Geschichte normal.

00:11:41: Selbst wenn es vierhunderttausend sind, ist es schon nicht mehr viel ne?

00:11:46: Aber wer waren diese rund dreihundertausend Menschen eigentlich und wo lebten sie?

00:11:50: Die indigene Bevölkerung war natürlich kein Einheitspreis sondern bestand aus hunderten völlig unterschiedlichen Nationen wenn man so möchte.

00:11:58: Also es ist ein bisschen wie dieser Flickenteppich im ehemaligen deutschen reichrömischer Nationen, also überall gab's halt so verschiedene Stämme und so weiter.

00:12:07: zu den größten Gruppen um diese Zeit zählten unter anderem die Navario oder Navajo im staubigen Südwesten, die sich gerade von furchtbaren militärischen Vertreibungen wie dem sogenannten Long Walk erholten.

00:12:19: Die Cherokee wurden schon Jahrzehnte zuvor auf dem brutalen Trail of Tears aus dem Osten tief in das sogenannte Indian Territory, also dass heutige Oklahoma zwangs umgesiedelt.

00:12:30: Dazu kommt später noch ein bisschen was... Ja und dann gab es natürlich die klassischen Prairie-Indianer wie die Lakota-Siyuks –die sind von besonderem Interesse vor diese Folge– die Cheyenne, die Comanche… Und die alle lebten in den endlosen Great Plains!

00:12:47: Die Great Planes.

00:12:48: weißt du zufällig, was das ist?

00:12:49: Leider

00:12:52: nicht.

00:12:52: Die Great Plains ist eigentlich nichts anderes als das Flachland in den USA.

00:12:59: Das ist um genau zu sein, das Gebiet zwischen Rocky Mountains und Mississippi.

00:13:03: Und das ist auch dieses Gebiet wo immer die Tornados durchfegen.

00:13:06: Okay.

00:13:07: Weißt du, wo die Torenado Handtasen

00:13:08: bei der Felder geht?

00:13:09: Wo die Gelandschaft sehr geprägt ist von einfach Flachland.

00:13:12: Ja ja.

00:13:14: Und dass waren dann genau die Gruppen... Die um das Jahr, die letzten verzweifelnden Kriege gegen die USA mehr führten.

00:13:22: Um ihre normalische Lebensweise und die damit zusammenhängenden Lebensgrundlagen zu beschützen.

00:13:30: Und ja jetzt merken wir schon...

00:13:32: Wie waren das eigentlich damals?

00:13:33: Also war es dann wirklich Stock- und Stein sage ich mal gegen Waffen also gegen Geschusswaffen?

00:13:40: Gute Frage habe ich mir nämlich auch gefragt kommt später noch was zu, aber es war ich denke mal ganz am Anfang.

00:13:47: War's tatsächlich Stock und Schallung gegen Schießpulverwaffen?

00:13:50: Aber die haben in den kleinen Völkern auch ihre... Schusswaffen irgendwann.

00:13:56: Weil da gab es auch verschiedenste Interessensgruppen, die dann hier mal eine Munitionskiste geklaut haben oder da man eine Munition

00:14:03: Kiste

00:14:03: gespendet haben um jemand anders zu verjagen?

00:14:05: Auch wieder so Glaubensätze von verschiedenen Stämmen.

00:14:08: Einer wahrscheinlich immer so.

00:14:10: nein wir sind schon immer hier mit Pfeil und Bogen und nehmen nichts von denen.

00:14:16: und der andere Teil der vielleicht kapiert hat ja okay Wir müssen uns an den Sachen bereichern sonst haben wir hier gar keine Chancen.

00:14:23: Ja, also es hat mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt.

00:14:28: Und Max, bevor wir uns jetzt nun weiterhin wissbegierig mit der angekündigten Schlacht auseinandersetzen müssen wir nochmal etwas tiefer und genauer in die Gesamtssituation einsteigen.

00:14:41: Denn die Ereignisse am Lettel Bikorn, die ich im Intro beschrieben habe fallen natürlich nicht einfach so vom Himmel.

00:14:47: Sie sind das Ergebnis von Jahrzehnten und wenn man ganz genau nehmen will von Jahrhunderten einer systematischen Politik, die man im neunzehnten Jahrhundert ganz offen und ohne Charme manifest destiny nannte.

00:15:00: Weißt du was Manifest Destiny sein könnte?

00:15:03: Ist das so ein bisschen ja einen Glaubensratzen Motto und Mythos nach amerikanischer?

00:15:08: Manifests

00:15:09: Destiny.

00:15:10: Gut, Destiny ist ja Schicksal.

00:15:13: Manifes... Manifesters manifestieren also seien Schicksalen manifestiert!

00:15:17: Das ist gar nicht so weit weg.

00:15:19: Aber für was kannst du denn stehen?

00:15:21: Hast du da eine Idee?

00:15:24: Ja, was das jetzt genau sagen würde... Vielleicht dass man mit dem was man hat Leben sollte weiß ich wie es jetzt erklären soll.

00:15:36: Richtig in die Richtung keine ahnung.

00:15:38: also.

00:15:38: manifest destiny geht eher so eine art rechtfertigung dafür warum man einfach Indigene völker indianer gruppen und soweit das verjagen kann.

00:15:49: Leicht ausrede hat

00:15:50: manifest destiny übersetzt sich in etwa als offensichtliches schicksal und die kernaussage von diesem nennst du jetzt mal credo

00:15:58: ist

00:15:59: So simpel wie brutal.

00:16:00: die Vereinigten Staaten seien von Gott selbst dazu bestimmt, den nordamerikanischen Kontinent von Küste zu Küste besiedeln und zu beherrschen.

00:16:08: Von Atlantik bis Pazifik – alles dazwischen sollte amerikanisch werden!

00:16:13: Dass dort bereits Millionen Menschen seit Jahrtausenden lebten war in dieser Weltanschauung entweder nebensächlich oder ein Zulösen des Problemen.

00:16:22: in Anführungszeichen wohlgemerkt… Ist natürlich ein bisschen flapsig ausgedrückt, aber dieses in Anführungszeichen Problem wurde auf verschiedene Weisen gelöst.

00:16:32: Hättest du eine Idee wie die Amerikaner da so grundsätzlich rangegangen sind?

00:16:37: Dieses Problem also was wir es so nennen ist natürlich zynisch

00:16:41: wahrscheinlich mit Gewalt

00:16:45: und gibt ja nicht nur die physische Gewalt

00:16:49: Nö, auch die psychische Gewalt unter Druck setzten.

00:16:51: Dann hast du ja schon gesagt Krankheitenwungen überliefert, die vorher nicht bekannt waren auf dem Kontinent.

00:16:59: Ja, Unterdrucksetzung...

00:17:02: Ja ich ist alles richtig was du sagst?

00:17:05: Ich habe hier mal drei dieser Lösungsarten für dieses Problem wie es die Amerikaner ansahen mir etwas genauer angeschaut und zwar erstens geschadest ganze Durchverträge Und das ist ein Kapitel, dass man gar nicht zynisch genug beschreiben kann.

00:17:23: Die US-Regierung hat im Laufe der Geschichte insgesamt über dreihundertsiebzig Verträge mit indigenen Nationen geschlossen und weißt du was sie alle gemeinsam haben Lima Max?

00:17:35: Dass die US-Armee gerne Land hätte?

00:17:38: Ja aber in Bezug auf den Vertrag Wenn wir einen Vertrag nicht mehr ernst nehmen Was macht man dann?

00:17:45: Dann ist er nicht dich oder man tritt zurück

00:17:48: Man bricht ihn einfach.

00:17:50: Alle

00:17:50: Verträge wurden gebrochen, jeder Einzelne entweder offen ignoriert, einzeitig aufgekündigt oder durch spätere Gesetze ausgehöhlt.

00:17:59: Die Verträge liefen oft nach demselben Muster ab – eine indigene Nation gab Land ab meistens unter erheblichem Druck- oder nach militärischen Niederlagen und er hielt dafür Garantien Garantien auf bestimmte Restgebiete, Garantin auf Jagdrechte, Garantine auf Nahrungsmittellieferungen.

00:18:15: Und diese Garantie wurden feierlich beschworen oft mit Formulierungen wie

00:18:19: ist

00:18:19: kein Witz solange das Gras wächst und das Wasser fließt.

00:18:24: Das war keine Übertreibung.

00:18:25: jetzt von mir stand wirklich so in den Dokumenten drin.

00:18:28: also man hat halt dass blaue vom Himmel versprochen all aus von us.

00:18:32: die garantien waren genauso ernst zu nehmen wir die garantieren auf Mallorca?

00:18:36: Ja,

00:18:38: ja.

00:18:38: Leider ist es so.

00:18:39: Scheiße!

00:18:41: Und dann wurden Siedler sesshaft.

00:18:44: oder man fand Gold oder das Land wurde für den Eisenbahnbau gebraucht und plötzlich war der Vertrag neu zu verhandeln oder er wurde schlicht nicht mehr eingehalten ohne dass irgendjemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde.

00:18:59: Das

00:19:00: ist tatsächlich

00:19:02: also jetzt nicht aktiv durch Verträge aber mit Durch die USA hier und da.

00:19:07: Joa!

00:19:09: Immer noch praktiziert, ne?

00:19:12: Ja definitiv.

00:19:13: Wäre ich nicht mal so offensichtlich wie früher weil es jetzt tausend Nachrichtenmöglichkeiten gibt.

00:19:19: aber ja ich kann mir gut vorstellen dass da auch noch ein paar Verträge existieren.

00:19:25: Die mittlerweile gebrochen sind.

00:19:28: Ganz so eingehalten wurden.

00:19:30: Ja, die zweite Taktik der US-Amerikaner beziehungsweise der Europäer.

00:19:35: Die sich nun Amerikanern nennen war aktive Vertreibung.

00:19:41: einer der Schauderhaftesten Meilensteinen dabei war das sogenannte Indian Removal Act von...

00:19:48: Was für eine... Das ist auch wirklich ein brutaler

00:19:50: Name.

00:19:52: Und er wurde unter Präsident Andrew Jackson verabschiedet.

00:19:56: und hier muss man sich mal kurz zurück Nehmen, denn Jackson war kein unwissender Politiker.

00:20:03: Er war selbst Feldkommandant gewesen, hatte Kriege gegen Indigene Völker geführt und machte aus seiner Verachtung für sie wenig Hehl.

00:20:11: Das Gesetz war unmissverständlich Die Indigenvölker östlich des Mississippi sollten zwangsweise in den sogenannten Indian Territories also gebietet die See quasi den Indianern überlassen wollten weit im Westen umgesiedelt werden Vor allem die sogenannten Five Civilized Tribes und diese five civilized, also die fünf zivilisierten Stämme.

00:20:33: Aus der Sicht der europäischen Amerikaner.

00:20:35: Das

00:20:36: waren die Chiruki, die Choctaw, die Creek, die Chickasaw und die Seminolen.

00:20:42: Und die sollten eben in diese Indian Territories gebracht werden.

00:20:46: Also ich glaube von Chiroki hat jeder schon mal was gehört.

00:20:48: Ja

00:20:49: auf jeden Fall.

00:20:51: Und ja, die Cherokee klagten sogar vor dem obersten Gerichtshof damals und gewannen sogar.

00:20:56: Der Richter John Marshall urteilte, die Umsiedlung sei verfassungswidrig.

00:21:01: Und der Präsident Jackson ignorierte das Urteil einfach – und ab den letzten Jahren begann die Deportation unter Militärgewalt.

00:21:10: Rund fünfzehntausend Menschen wurden auf einem Fußmarsch von über tausend Kilometern in das Heugeticke Oklahoma getrieben im Winter ohne Verpflegung oder Medizin.

00:21:19: Schätzungsweise viertausend bis achttausenden Menschen starben dabei.

00:21:23: Die Chirukin nennen diesen Weg bis heute, und das spreche ich mit Sicherheit falsch aus, Nuna Daul Tsuni der Weg auf den wir geweint haben oder einfach Der Trail of Tears.

00:21:36: Du stehst aber auch auf lange Wege in eine Kälte?

00:21:39: Das

00:21:41: zieht sich durch meine Themenfindung.

00:21:44: Vielleicht gibt es ja nur noch eine Strafung.

00:21:47: Ja vielleicht überlege ich mir so was... Aber Max, um noch mal zum Thema zurückzukommen.

00:21:51: Also wir merken schon ... Ich hab auf der Suche nach einem Wildwest-Abenteuer und bin hier in was reingetappt, was ganz schön traurig ist.

00:21:58: Ja ich glaub die meisten, so wie du gesagt hast, die meisten Geschichten von damals haben halt auch einfach immer ein Faden beigeschmackt weil es alles bisschen brutal war.

00:22:07: Alles ist brutal, alles ist gewalttätig und ja, der Mächtige setzt sich über den Schwächeren hinweg, das ist leider so.

00:22:18: Aber ja, es gab noch eine dritte Taktik ... den Indianern das Leben schwer zu machen.

00:22:25: Und zwar durch die systematische Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Grundlage.

00:22:29: und hast du ne Ahnung was ihre wirtschaftliche Grundlage gewesen sein können?

00:22:33: Jagd!

00:22:34: Jaagd ist richtig aber welches Tier genau?

00:22:39: Da gab's ein ganz bekanntes amerikanisches ikonisches Tier, das früher ganz viele gab und heute keine mehr.

00:22:47: Ich machs kurz Den Büffel.

00:22:50: Ach, der Büffle?

00:22:51: Wenn

00:22:52: ich jetzt nicht draufgekommen hätte, hätte ich jetzt glaube ich Zige gesagt oder so... Die gibt's ja immer noch!

00:23:00: Und Büffeln sind auch als Bisons bekannt.

00:23:04: und was schätzt du Max?

00:23:05: Das ist keine Frage auf die Idee sondern es einfach eine Schätzfrage.

00:23:08: Was schätst du?

00:23:09: wie viele Bisons lebten in den achtzendvierziger Jahren noch auf den Great Plains?

00:23:19: Fünf,

00:23:20: Zehntausen.

00:23:21: Zehntausend sag' ich.

00:23:23: Nee, das waren in den achtzehnvierzig Jahren tatsächlich dreißig bis sechzig Millionen Tiere.

00:23:27: Was?

00:23:27: Ja.

00:23:27: Oha!

00:23:27: Achtzehn-vierziger Jahre also...

00:23:28: Ja natürlich trotzdem

00:23:33: aber ich

00:23:36: habe die Maß mit so viel gerechnet.

00:23:37: Jetzt kommt ja das Krasselt.

00:23:38: Also der Büffel war die wirtschaftliche Grundlage der Indianer Stämme.

00:23:43: Die Schätzungen von achtzehn-vierziger Jahren liegen bei dreißig bis sechzig Millionen Tieren.

00:23:48: Und das war die Basis der Lebensweise dieser Prärievölker, sie haben daraus Nahrung, Kleidung, Werkzeuge, Tippi heute und alles Mögliche gemacht was sonst noch in ihrem Leben wichtig war.

00:23:58: Und Ende des neunzehnten Jahrhunderts also sechszig, siebzig Jahre später waren es dann weniger als tausend

00:24:05: Oilder!

00:24:06: Also... ...die Büffel wurden nicht nur dezimiert, die wurden fast ausgerottet

00:24:13: Ja, fast ausgerottet ja.

00:24:15: Und das war kein Zufall!

00:24:16: Die massenhafte Büffeljagd wurde von der US-Regierung aktiv gefördert – zum Beispiel durch kostenlose Munition für Jäger mit dem expliziten Ziel die indigen Völker wirtschaftlich zu zerstören.

00:24:29: General Philip Sheridan einer der mächtigsten US Militärkommandeure dieser Ära soll sinngemäß gesagt haben ….

00:24:36: Ja, hat er

00:24:45: wahrscheinlich recht gehabt.

00:24:46: Hat so die Lebensgrundlage weggenommen?

00:24:48: Ja wenn du nicht mehr ...

00:24:52: Dein Hauptfalltag

00:24:53: ist weg!

00:24:55: Wenn du deine täglichen Bedarfsgegenstände, welche Art sie auch immer sein sollen, nicht mehr herstellen kannst.

00:25:03: und Nahrung ist auch ein großes Thema.

00:25:06: Wenn du dann Deutschen die Fleischwurst wegnimmst, kann auch nichts mehr.

00:25:09: So ungefähr... Und hier an der Stelle fügt sich also leider ein schreckliches Puzzle zusammen und langsam wird klar, Der Krieg am Little Bighorn ist kein Abenteuer im Wilden Westen wie ich das ursprünglich gedacht habe.

00:25:23: Sondern er isst eher das Endstadium einer Krise.

00:25:27: Wie lang gegen eigentlich der Wilder Westen?

00:25:30: Habe ich zu mich jetzt auch

00:25:31: einen falschen Fuß?

00:25:32: aber ich würde mal sagen... Ja!

00:25:36: Ich weiß also, siebzehn

00:25:36: des achtzehntes, neunzehn Mitte-Ninzehndes Jahrhundertung.

00:25:40: Ja klar, weil

00:25:41: ich versuche jetzt auch wieder Red Dead Redemption zu denken, weil da der zweite Teil spielt, spielt davor, der erste Teil spielt danach.

00:25:47: Ich glaube, nineteenhundert.

00:25:50: war es noch nineteenhundert?

00:25:52: Ich glaub Anfang nineteenhunder.

00:25:54: Ja das kann noch

00:25:55: kurz vom ersten Weltkrieg oder so irgendwas.

00:25:58: oder mit dem ersten Welt Krieg würde ich... So irgendwie mein ich.

00:26:02: Ja, da fällt jetzt auf jeden Fall aus aber... Aber

00:26:04: da kann uns ja, falls wir die Frage nicht noch später in deiner Geschichte beantworten, ja auch mal jemand in die Kommentare schreiben?

00:26:09: Ja und die Beantwortung nehmen wir in dieser Folge nicht diese Frage wie lange wir wieder wissen.

00:26:13: Dann

00:26:14: dann auf jeden fall jemand der es weiß gerne in die kommentare schreiben.

00:26:17: Und Max die frage ist jetzt war fast schon ein bisschen frech.

00:26:25: Könntest du dir jetzt vorstellen, wie es zu dieser Schlacht kommen konnte?

00:26:29: Ganz am... die ich im Intro beschrieben habe.

00:26:31: Also was war denn die Gemengelage?

00:26:33: Ich gehe mal davon aus dass das indigene Volk ja am Hungertuch genagt hat und versucht halt irgendwie sich zu lösen von der US-amerikanischen Armee.

00:26:48: Und so kann ich mir vorstellen ist dann der Konflikt zustande gekommen bzw.

00:26:51: der große Kampf.

00:26:53: Wahrscheinlich Kann ich mir auch gut vorstellen?

00:26:55: Ich hab gesagt, die sind nach Westen gelaufen.

00:26:58: So tausend Kilometer und eventuell ist auf dem Weg dann das Ganze passiert.

00:27:03: Ja jetzt hast du aber zwei Sachen durcheinander gebracht.

00:27:06: also ja... Die Cherokee waren das mit diesem Trail of Tears Aber die haben jetzt konkret mit dieser Geschichte nichts zu tun.

00:27:14: Ich wollte nur... Habt ihr nur aufgeführt um so ein bisschen... Also einen sehr großen Kreis ums Thema zu machen, wie denn insgesamt die US-Armee gegen die indigene Bevölkerung vorging.

00:27:27: Hier sind in dieser Folge vor allem die Lakota und noch zwei andere Völker von Bedeutung.

00:27:32: aber ja es ging natürlich also... Die Motivation zu beschreiben ist ganz einfach, die US Armee wollte Land gewinnen und die Indigenenvölker wollten sie nicht verlieren.

00:27:43: Aber es gab tatsächlich für diese konkrete Schlacht Noch einen konkreten Auslöser, einen unmittelbaren Auslöser.

00:27:53: und der bringt uns zu unserer ersten Frage.

00:27:57: Welches Ereignis im Jahr eighteenhundertsevierzig war der direkte Zünder, der den Konflikt zwischen der US-Regierung und dem Lakota endgültig unausweichlich machte?

00:28:07: War es A. Eine große Lakotarazia auf Weisesiedler in Nebraska.

00:28:11: War es B., eine US Militärexpedition entdeckte Gold in den Gebieten der Lakota?

00:28:17: War es C. Der Bau der transkondinentalen Eisenbahnen durch das Kerngebiet de Lakota-Reservate?

00:28:24: Oder war es D., die Ermordung eines US Generals, durch Lakotakrieger bei einem Friedenstreffen?

00:28:31: Das klingt alles plausibel!

00:28:35: Aber ich würde hier tatsächlich aus dem was ich denke zu wissen... ...die des Bau der Eisenbahn

00:28:44: nehmen Ist mit Sicherheit auch so vorgekommen leider falsch in dem Fall was

00:28:50: Gold Mann, das war mein Bauchgefühl.

00:28:54: Ja aber mit Sicherheit, also das habe ich ja vorher auch schon aufgeführt.

00:28:58: Eisenbahnen waren oft ein Streit.

00:29:01: Natürlich.

00:29:03: Es ist Antwort B und das ist fast schon etwas ironisch wenn es nicht so tragisch wäre denn es war ausgerechnet General Custer den wir schon aus dem Intro kennen welcher den Zünder legte.

00:29:13: kurze Einordnung Im Vertrag von Ford Laramie von eighteenhundert achtensechzig, einem der bedeutendsten Verträge zwischen der US-Regierung und den Lakotasijuks wurden den Lakota die Black Hills als unveräußerliches ewiges Territorium zugesichert.

00:29:29: Lass schon kennen ne?

00:29:30: Eine Garantie auf

00:29:31: Vertrauen im Ruder Passus!

00:29:33: Ja genau

00:29:34: Die Black Hills auf Lakota Pahazapa sind für die Lakota weit mehr als Land.

00:29:40: Es ist heiliges Gebiet und sozusagen der Mittelpunkt ihrer geistigen Welt.

00:29:44: Parzappa ist also der originale Name, der Black Hills?

00:29:47: Genau.

00:29:50: Okay.

00:29:51: Mhm.

00:29:53: Und jetzt fängt mir gerade noch eine Sache an... Hier, der Caster hat ne sehr bewegte Militärkarriere hinter sich.

00:30:02: Also der wird manchmal Lieutenant, manchmal Colonel und manchmal General genannt in den Quellen.

00:30:06: Also ich hab mich da ein bisschen ausgetoben

00:30:09: Dem seine Brust war auf jeden Fall voll gehangen, ne?

00:30:11: Wir nennen ihn einfach Caster.

00:30:13: Er hat eine Militarexpetition in die Black Hills angeführt, offiziell zur geologischen Erkundung.

00:30:19: Aber das war eigentlich illegal.

00:30:21: also er hätte da gar nicht reingedürft weil es war vertraglich zugesichert dass das Lakota-Land ist.

00:30:26: und dann passierte etwas Blödes nämlich er hat Gold gefunden.

00:30:29: Massenhaft gold.

00:30:31: Kastas Gautz.

00:30:32: Ansichtssache?

00:30:33: Ja

00:30:34: aber für die Indianer...

00:30:35: Für den Indianer war's blöd ja auf jeden Fall.

00:30:38: Und ja, die Nachricht hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet.

00:30:42: Wurde dann auch in amerikanischen Zeitungen noch weiterverbreitet.

00:30:46: und was folgte kann man sich vorstellen Max?

00:30:48: Was folgten?

00:30:52: Ja er hätte gerne das Land für sich gehabt.

00:30:54: aufgrund des Goldes schätze ich mal.

00:30:57: Das musste er gar nicht selbst entscheiden.

00:30:59: weil es die Leute waren gierig nach gold kam der Goldrausch schon alleine, also Goldgräber, Siedler und Abenteurer strömten zu Tausenden in ein Gebiet das Pervertrag ausschließlich den Lakota gehörte.

00:31:11: Die US-Regierung versuchte zunächst die Black Hills zu kaufen – die Lakota lehnten kategorisch ab.

00:31:17: Sitting Bull, der Häuptling auf dem wir später noch genauer eingehen werden soll bei den Verhandlungen gesagt haben «Ich will keine Reservate!

00:31:24: Ich will es meinen Leuten ermöglichen, in Würde zu leben».

00:31:28: Daraufhin setzte die US-Regierung eine Frist.

00:31:31: alle Lakota, die sich bis zum einendreißigsten Januar, eighteenhundertsechsenzig nicht in ihre Reservate zurückgezogen hatten würden als feindlich betrachtet.

00:31:39: Das war also de facto die Kriegserklärung.

00:31:45: Was hältst du denn von diesem Vorgehen?

00:31:48: Von vorne hin verarscht, würde ich sagen!

00:31:51: Ja es ist einfach brutal... Muss man einfach sagen, es gibt nichts zu beschönigen?

00:31:57: Nein.

00:31:58: Einfach verarscht worden.

00:31:59: Also ich glaube da wurden auch viele einfach... Ich denke das war jetzt nicht so offensichtlich wie wir es jetzt einfach sagen sollen.

00:32:05: Es waren halt auch viel Überraschungen und viele haben sich bestimmt auch sicher gefühlt.

00:32:09: Und dann kam auf einmal

00:32:11: der weiße Mann.

00:32:12: Der weiße Manne ja!

00:32:14: Und ich möchte das jetzt auch nicht schönreden.

00:32:16: hier wurden auf beiden Seiten Leute getötet aber ich finde dennoch und ist jetzt meine persönliche Meinung Es gibt hier ganz klar jemanden, der hier moralisch verwerflicher handelt als der andere.

00:32:28: Das ist aus meiner Sicht deutlich die US-Seite.

00:32:32: Aber ja gehen wir mal weiter voran.

00:32:34: im Thema Gehören

00:32:35: zwar immer zwei Seiten dazu aber jetzt stand jetzt würde ich sagen Der Grund des Übels ist definitiv die Weise amerikanischer Ami.

00:32:46: Ja und Jetzt Haben Wir das konfliktpotenzial sehr gut Kennengelernt, würde ich sagen.

00:32:53: Du kannst jetzt verstehen, warum es ein Pulverfass war und die Gesamtsituation ist klar.

00:32:59: Es fehlen aber noch im Detail die beiden Streitparteien in dieser Schlacht von Little Bicorn aufeinandertreffen.

00:33:06: Wir schauen uns erst mal die Seite der Indianer an.

00:33:09: Und wer sind eigentlich die Indigenvölger, die am little bicorn gekämpft haben?

00:33:15: Die Lakota, die sind jetzt schon ein paar Mal gefallen... Und das fand ich sehr interessant jetzt, weil weißt du was über die Hierarchie von indianischen Völkern?

00:33:27: Also Häubling.

00:33:28: Klar.

00:33:29: Nicht so meine ich es nicht, aber da gab's... Also

00:33:32: ich sag

00:33:32: jetzt mal

00:33:32: zwischen Cherokee und...

00:33:35: Wenn man jetzt mal Deutschland nimmt, Deutschland ist aufgeteilt in Bundesländer, Bundesländern sind aufgeteilten Landkreisen.

00:33:41: So ein bisschen ist das auch mit den Indianern.

00:33:45: Und ja also da gibt´s einiges zu lernen und es ist auch echt interessant einfach!

00:33:53: Die Lakota sind Teil des großen Siyuksverbandes.

00:33:58: Jux hat man auch schon mal gehört.

00:34:00: Also

00:34:00: quasi es gab Stämme und dann gab's da Verbände, also sozusagen es gibt bei uns jetzt Dörfer oder sagen wir Städte und das ist ein Bundesland.

00:34:12: Ja oder Landkreis

00:34:14: oder so was.

00:34:15: Aber mir ist nicht ganz klar ob diese Verbände externe definiert wurden oder ob das wirklich, weil teilweise die indianer selbst haben sich immer anders benannt als es die europäa.

00:34:28: und zum beispiel dieser begriff ziaux braucht auch kurz eine erklärung weil er oft falsch verstanden wird.

00:34:34: Ziaux ist kein eigenname sondern eine fremdbezeichnung von französischen pelzhändlern.

00:34:40: also die da sehr früh unterwegs waren in den gegenden wo auch indiana lebten haben das abgeleitet aus dem Ojipwe ist auch ein Indianer Stamm und die haben wohl Worte benutzt, die ähnlich wie Siyuks klingen.

00:34:55: Und da haben dann die französischen Pelzhändler diese Art Indianer einfach angefangen.

00:35:00: Okay.

00:35:02: Sie haben sich nicht selber so genannt zu... Es war

00:35:04: so ein bisschen herablassen.

00:35:05: Das faltet

00:35:06: die Übersetzung quasi?

00:35:08: Ja, nicht die Üpersetzung sondern eher so ...

00:35:10: Die Namensgebung von Außenstehenden.

00:35:13: Ja genau, so kann man es benennen.

00:35:16: Ja, ist jetzt auch nicht unbedingt schön wie dieser Name zustande kommt.

00:35:20: Die Menschen selbst – also die Indianer selbst – nennen sich Lakota, Dakota oder Nakota je nach Dialekt- oder geografischer Lage.

00:35:28: Zusammen bilden diese drei Gruppen das große Seox-Volk eines der mächtigsten indigen Völker Nordamerikas.

00:35:34: Die Lakota auch Tetonseox genannt sind dabei die westlichste und kriegerischste dieser Gruppen.

00:35:41: Sieben Unterstämme, die die Great Plains als ihre Territorium betrachteten Virtuose Reiter, die seit Generationen mit dem Büffel und der endlosen Prerie lebten.

00:35:51: Dann kommt noch ein Volk dazu?

00:35:53: Gab es noch die Cheyenne!

00:35:55: Und diese wiederum sind eine völlig eigenständige Indianernation sprachlich kulturell und historisch getrennt von den Lakota.

00:36:02: Und dennoch im Jahr eighteenhundertsechsenzig kämpften sie Seite an Seite.

00:36:07: Wie kommt das?

00:36:08: Da kommt aber nette Cheyennpfeffer her oder?

00:36:10: Das weiß ich nicht.

00:36:11: Oder

00:36:11: ist Cheyennes Pfeffer?

00:36:13: Ich weiß, es ist ehrlich gesagt nicht guter Gedanke.

00:36:14: Vielleicht glaube ich gar nicht drüber.

00:36:15: Auch mal wieder Kommentare.

00:36:17: Wenn ihr jemand

00:36:20: erweiterte hier in Kapazität hat und nur weiß kann er uns gerne darauf

00:36:23: hinweisen.

00:36:24: Vielleicht waren's paar scharfe Typen.

00:36:30: Ja Max wie kam es dazu dass diese zwei getrennten Aktionen hier auf einmal zusammen gechillt haben?

00:36:37: Ich denke mal gemeinsames Problem.

00:36:42: schmeißt sie zusammen

00:36:43: Weil sie denselben Feind haben.

00:36:45: Genau!

00:36:46: Und weil Sie dieselbe Lebensweise verteidigen.

00:36:48: Beide Völker sind Nomaden der Great Plains, beide leben vom Büffel.

00:36:52: Beine wurden durch die Expansion der USA in dieselbe Ecke gedrängt... Die Lakota und den Norfern Cheyenne hatten über Jahrzehnte eine eck-enge Zweckallianz aufgebaut, verbunden durch gemeinsame Kämpfe, gegenseitige Heiraten und geteilte Lagerplätze.

00:37:07: Dazu kam außerdem noch kleinere Gruppen – Der Araf.

00:37:11: Sorry… Der Arap Das Führer auszusprechen?

00:37:16: Arapaho.

00:37:17: Nee, das ist gar kein pH einfach nur... Also dazu kamen kleinere Gruppen der Arapaho ebenfalls alte Verbündete.

00:37:25: Was aus dem Lidl-Bekorn zusammenkam war also kein zufälliges Bündnis.

00:37:30: es war das Ergebnis von Jahren gemeinsamer Bedrohung und gewachsenem Vertrauen.

00:37:36: Versteht man oder?

00:37:37: Ja definitiv kann er sehr gut folgen!

00:37:39: Im Jahr eighteenhundertsechsen-Siebzig bilden sie zusammen das größte freie indigene Militärbündnis, dass die amerikanischen Prerien je gesehen haben.

00:37:48: Und Sie haben unter anderem zwei bekannte Anführer, deren Namen man vielleicht schon einmal gehört hat.

00:37:54: Der erste ist Tatanka Iotanka.

00:37:59: Also es gibt einen Wrestler der heißt Tatanka!

00:38:04: Und tatanka.

00:38:05: iotanka ist auf Englisch bekannt als Sitting Bull Und hinten hat man schon mal gehört.

00:38:10: Ja, definitiv!

00:38:12: Er ist kein Kriegshäubkling im klassischen Sinne.

00:38:14: Er ist der geistliche und politische Führer seines Volkes – ein sogenannte Hunk-Papa Lakota, der für seine Weisheit seinen unnachgiebigen Widerstandswillen und seine spirituelle Autorität verehrt wurde.

00:38:25: Sitting Bull hat früh erkannt was die Expansion der Weißensiedler bedeutet und er hat konsequent jede Form der Kapitulation abgelehnt.

00:38:34: Der zweite im Bunde ist Tassunke Witko Alias Crazy Horse, ein sogenannter Oglala Lakota der als einer der begabtesten Kriegstaktiker gilt.

00:38:47: Den die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner je hervorgebracht hat.

00:38:50: Introvertiert, schweigsam, fanatisch loyal gegenüber seinem Volk.

00:38:54: Er kämpfte nicht nur rum sondern um die Freiheit der Lakota.

00:38:58: Ja also die Namen sind definitiv nicht für europäische Zungen gemacht worden aber ja Sitting Bull Crazy Horse das sind nicht umsonst Bekannte Indiana-Häublinge.

00:39:09: Ja, ja.

00:39:10: Denn die waren quasi in der berühmtesten Schlacht, in den berühmtesten Schlachten der Indianerkriege... Die

00:39:16: Anführer?

00:39:17: ...die Anführern der hiesigen Stämme.

00:39:19: da gab es noch viel mehr.

00:39:20: ich hätte jetzt noch zehn weitere Häublingen aufführen können aber ich habe gedacht ich nehme natürlich die bekanntesten Aber da war noch viel meer involvieren.

00:39:28: Und jetzt kommen wir noch zu einem kleinen Fact den ich bemerkenswert fand Denn es gab Wochen vor der entscheidenden Schlacht ein Ereignis, dass man als Film-Regisseur nicht besser hätte erfinden können.

00:39:41: Im Sommer, aus den letzten Wochen hat Sitting Bull – der Häuptling, den wir gerade kennengelernt haben – beim heiligen Sonnentanz eine Vision.

00:39:52: Diese Vision?

00:39:53: Die

00:39:53: Friedenspfeife!

00:39:55: Vielleicht

00:39:55: war ne Friedenspipe involviert.

00:39:56: Bestimmt

00:39:58: Diese Vision ist in mehreren zeitgenössischen Berichten und in der mündlichen Überlieferung der Lakota verankert.

00:40:04: Ich muss betonen an dieser Stelle die exakten Details variieren je nach Queller, so habe ich ein paar verschiedene Sachen gelesen aber die Kernaussage ist stets konsistent.

00:40:11: also es wird schon ungefähr so gewesen sein wie ich sie jetzt erzähle.

00:40:16: Sitting Bull tanzte tagelang und ließ sich Opferschnitte an den Armen machen, viel schließlich in Trors.

00:40:22: In dieser Trors sah er etwas... Ich möchte das jetzt nur noch mal kurz erklären bevor wir zur Frage kommen die ich dir jetzt aufmache.

00:40:29: Opferschnitte hat sich Hautfetzen aus der Haut rausschneiden lassen und hat in der Sonne getanzt.

00:40:35: Ob mehrere Tage wie ich es eben vorgelesen habe hundert Prozent richtig ist auch nicht sicher aber mindestens sechsunddreißig Stunden hat das gemacht.

00:40:44: Und dann tanzt man so lange mit blutigeren Löchern in der Haut, bis man in Trors ist.

00:40:52: Max jetzt kommt die Frage!

00:40:54: Ich

00:40:56: dachte du kannst dich gut in einen Herrn-Herr hineinversetzen.

00:41:00: Wenn du dich mal wieder ein Intross

00:41:02: getrunken hast.

00:41:05: Schauen wir mal...

00:41:07: A. Er sah sich selbst auf einem weißen Pferd, dass seine Feinde zertrampelt.

00:41:18: B. Er saß Lager in Flammen und hörte die Stimme seiner Ahnen, die zur Flucht mahnten.

00:41:24: C.

00:41:25: Es saß die Büffelherden nach Süden ziehen als Zeichen den Kampf aufzugeben.

00:41:30: Oder D. Er saw zahlreiche Soldaten, die Kopfüber wie Heuschrecken in das Lakota-Lager fielen Als Zeichen eines großen Sieges.

00:41:40: Also es kommt jetzt darum, zwei Mal hat er Niederlagen gesehen und zweimal Siege

00:41:44: Ja.

00:41:45: Von den Antworten?

00:41:46: Einmal Flucht, einmal Aufgabe, einmal Feinde zertrampeln und einmal großen Sieg.

00:41:52: Na ja gut da sie gekämpft haben hoffe ich... Also gehe ich mal davon aus dass er vielleicht ein Sieg gesehen hat.

00:42:00: Jetzt ist nur die Frage Zertrampeln oder Pferd?

00:42:02: ne?

00:42:04: Ne also entweder sah er zahlreiche Soldaten, die Kopf über wie Heuschrecken in das Lakota Lager fiel

00:42:09: ...

00:42:09: Oder A. Er sa sich selbst auf einem weißen Pferde als seine Feinde zertrampelt.

00:42:17: Das andere war D, A und

00:42:19: D. Genau.

00:42:20: Und Max, was versetzt sich mal in die Lage?

00:42:23: Du tanzt seit thirty-six Stunden mit Löchern in der Haut ein bisschen tross.

00:42:30: Dann wahrscheinlich D!

00:42:32: Ist das deine Antwort?

00:42:33: Das ist meine Antwort.

00:42:34: Da beliegst du hundertprozent richtig, ich wusste nämlich dass du dich gut in solche Zustände einverlassen kannst.

00:42:40: Super!

00:42:41: Magst

00:42:41: du es hin?

00:42:41: Es sind fünfzig Punkte für dich.

00:42:43: Du sprichst jetzt

00:42:44: wieder absolut für mich ne?

00:42:47: Das sind fünfzig Punkte für Dich.

00:42:49: Ah

00:42:49: wenigstens

00:42:50: was?!

00:42:50: Sitting Bull beschrieb nach seinem Erwachen eine Vision, in der er Soldaten sah die Kopf über wie Heuschrecken aus dem Himmel in das Lager seiner Leute fielen.

00:42:58: Die Hufe ihrer Pferde zeigten nach oben – sie waren tot!

00:43:08: Diese Botschaft verbreiterte sich wie ein Lauffeuer durch die Stämme.

00:43:11: Sie zog noch mehr Krieganslager, noch mehr Familienfolken und hier liegt auch einer der Gründe warum die Lagergrößen so schwer zu schätzen sind – das Lager wuchs in den Wochen vor der Schlacht dynamisch an!

00:43:21: Es war nie

00:43:22: statisch.".

00:43:22: Was man aber mit Sicherheit sagen kann….

00:43:25: Als die US-Kavalerie im Juni-Achzehnhundertsechsenzig anrückte traf sie nicht auf ein zerstreutes Häuflein erschöpfter Nomaden?

00:43:32: Sie traf auf einen entschlossenes gut geführtes und moralisch gestärktes Militärbündnis, das bereit war zu kämpfen.

00:43:41: Ja also diese Vision.

00:43:45: und ohne es jetzt ganz genau zu wissen aber indigene Völker vor allem die nordamerikanischen Indigenen Völker waren glaube ich deutlich spiritueller als der Durchschnittseuropäer.

00:43:57: Kennt

00:43:57: man ja auch mit den ganzen Wandmalereien und allem drum und dran.

00:44:02: Wer keine Ahnung, Bärenbrüder geguckt hat.

00:44:05: Ist dann auch immer mit den Geistern und dem Spirituellen oder Pokerhunders für auch so ein Beispiel.

00:44:11: Und da war eine Vision von einem geschätzten Ehrenwert in Häubklinge.

00:44:16: Dann rucki-zucki mal Zündstoff für eine hochmotivierte Ampfestruppe

00:44:21: kann ich mir gut vorstellen.

00:44:23: Also Max wir haben jetzt gelernt warum In Amerika der Konflikt zwischen US-Armee und indigenen Völkern herrschte.

00:44:30: Wir haben jetzt die IndigenenVölker etwas genauer kennengelernt, jetzt fehlt noch eine Seite.

00:44:35: Welche Seite fehlte noch?

00:44:40: Die US Armee!

00:44:41: Also die Leute der US Arme hielten in den Eingriff

00:44:43: natürlich

00:44:45: durchgeführt haben So.

00:44:48: Jetzt müssen wir uns dagegenseiten und damit dem man widmen dessen Name bis heute untrennbar mit der Geschichte verbunden ist George Armstrong Custer.

00:44:55: Custer geboren im Jahr der Schlacht, kein Jungssporn mehr.

00:45:03: Er ist ein thirty- Jahre alt und eine der bekanntesten Militärfiguren in den USA.

00:45:08: Im amerikanischen Bürgerkrieg einige Jahre zuvor war er der jüngste Brigadegeneral der Union überhaupt mit gerade mal dreiundzwanzig Jahren.

00:45:18: Die Presse nannte ihn aufgrund seines Alters auch den Boy General.

00:45:22: Er trug Goldene Locken bis auf die Schultern einen Sombrero, ein rotes Halsduch und pflegte seine Legende mit großem Geschick.

00:45:28: Er war also so etwas wie ein militärischer Medienstar dieser Zeit.

00:45:37: Weil ich da auch ein bisschen stutzig wurde, habe ich das nochmal nachgeforscht.

00:45:40: Und er hat sich tatsächlich – man geht davon aus – dass er sich extra ein bisschen anders gekleidet hat um auf dem Wasser herauszustechen.

00:45:50: Haben wir ja schon öfter gehabt hier in unseren Geschichten, dass sich Leute gewissermaßen anziehen um vielleicht Vorteile zu erschaffen.

00:45:59: Ja ist

00:46:01: vielleicht bei dem auch so gewesen oder?

00:46:02: Ist

00:46:02: vielleicht beim

00:46:03: Aussehen interessant.

00:46:05: Ja ich sag mal im damaligen Wilden Westen war vielleicht der Kaffersteilpolizei aber...

00:46:12: Na doch da gab es bestimmt auch schon.

00:46:13: also ich sage mal

00:46:15: die Hüte

00:46:17: Die Hüte ist schon so ein Thema.

00:46:18: Ich glaub, da gab's früher auch große Auseinandersetzungen.

00:46:22: Das kann ich

00:46:22: mir gut vorstellen!

00:46:23: Ja das kann durchaus sein... Aber es gibt Malereien und nicht meine sogar Fotografien die ich jetzt beim googeln usw.

00:46:34: gesehen habe.

00:46:34: also wenn man Lust hat kann.

00:46:39: Also der Caster hatte einen Bedürfnis etwas aufzufallen Hat vielleicht auch ein bisschen nach Ruhm gestrebt,

00:46:47: aber

00:46:48: und das ist entscheidend.

00:46:50: Caster hatte auch einen Ruf für Draufgängertum, dass an leicht Sinn grenzte.

00:46:56: Schon im Bürgerkrieg wurde er für riskanter Attacken kritisiert die genauso oft durch Glück wie durch Taktik erfolgreich waren.

00:47:03: Das war also so'n kleiner Webstersteller.

00:47:06: Ist ne wahrscheinlich valide historische Auslegung.

00:47:11: Sein Motto schien zu sein, schnell und hart angreifen und den Job beenden bevor der Feind überhaupt reagieren kann.

00:47:18: Also er war gar nicht so der große Taktiker hier, Taktik-Raktiker.

00:47:21: Rein raus!

00:47:22: Rein raus ein bisschen.

00:47:23: So war zumindest mal eine Interpretation.

00:47:28: Und hier nochmal eine wiederholende aber wichtige Randnotiz.

00:47:31: Kasta war wie schon bereits erwähnt derjenige mit seiner Expedition das Gold entdeckte In dem Gebiet der Lakota und den weiteren Stämmen.

00:47:43: Und damit, wie wir es also gehört haben, hat er den Krieg sozusagen mit verursacht in dem er nun kämpfen sollte.

00:47:51: Damit ist er letztendlich ein Mann, der seine eigene Katastrophe mit angestoßen hat... ...und mit der Schlacht letztendling mitten in ihr steckt.

00:48:00: Stehst du das Geselke?

00:48:01: Ja!

00:48:02: Er hat quasi das Gold gefunden durch diesen ganzen... Das war der erste Domino-Stein Und jetzt sind wir hier bei der Schlacht.

00:48:11: Ja, und was man noch zu Custa dazu sagen muss?

00:48:15: Er war wohl auch sehr überzeugt von der Überlegenheit des US-Armee gegenüber den indigenen Volkern.

00:48:23: also er hat gedacht...

00:48:24: Also er hat sehr wenig übrig gehabt für das indigene Volk.

00:48:31: Nach Damer, also auch nach heutiger Ausdehung war er wahrscheinlich ein Rassist.

00:48:35: Obwohl ich jetzt nicht weiß ob man das so sagen kann aber er versteht

00:48:38: was du meinst.

00:48:38: Sie

00:48:38: für nicht gleichwertig... Gehen

00:48:41: wir mal davon aus.

00:48:45: Aber jetzt kommen wir zur Sache.

00:48:47: Was war der konkrete Plan?

00:48:49: Auftrag und Grund für die Aktion Schlacht wie auch immer man es nennen will am Little Bighorn.

00:48:55: Ist die Frage?

00:48:56: Nee das ist einfach so Rhetorisches Stilmittel, das ich hier benutze und den nächsten Satz einzuleiten.

00:49:02: Und zwar... Max wir müssen jetzt hier ein bisschen, weil mich hat das Gesamtkonstrukt interessiert!

00:49:07: Ich konnte nicht einfach sagen die sind dahingeritten haben gekämpft sondern ich wollte wissen was war der militärische Grund warum sie da waren?

00:49:14: Wieso haben Sie die verfolgt usw.

00:49:16: Darum hole ich jetzt einfach mal ein bisschen weiter aus.

00:49:19: Der Oberbefehlshaber im Westen war General Philip Sheridan derselbe Mann dem das Zitat über Büffeliäger zugeschrieben wird.

00:49:27: Er war es, der im Frühjahr, die Gesamtstrategie entwarf.

00:49:32: Und die war auf dem Papier eigentlich logisch – eine klassische Dreizangen-Bewegung.

00:49:37: Drei Kolonnen sollten von verschiedenen Seiten gleichzeitig in das Gebiet der Lakota und Cheyenne einmarschieren, das große Lager einkesseln und die Stämme zwingen in ihre Reservate zurückzukehren weil sie waren ja da in diesem Gebiet wo Gold gefunden wurde.

00:49:53: Haben den Vertrag aufgekündigt?

00:49:57: Wir kaufen uns gerne

00:49:57: oder ihr

00:49:58: verpisst euch so ein bisschen und ansonsten kommen wir mit den ganz.

00:50:02: Und die Diana haben gesagt bzw.

00:50:04: Indigene Volk hat gesagt, nee lass mir nicht mit uns machen!

00:50:08: Ganz genau also.

00:50:09: im großen Verbund war Die Strategie vom General eine drei Zangenbewegung und die drei Kolonnen sahen folgendermaßen aus General Alfred Terry marschierte von Osten aus fort Abraham Lincoln in Dakota Territory mit rund eighthundert, achtzig Mann.

00:50:29: Darunter Caster und alle zwölf Kompanien der Seventh Cavalry.

00:50:33: Colonel John Gibbon rückte von Westen aus Fort Ellis im Montana mit etwa vierhundfünfzig Mann vor.

00:50:39: Und General George Crook stieß vom Süden aus Fort Fetterman ... In Wyoming mit rund tausend Mann nach Norden.

00:50:49: Geiler Name!

00:50:50: Fort

00:50:50: Fetherman ja?

00:50:52: So hätt ich mich als Häuptling genannt.

00:50:55: Fetter man.

00:51:00: Sitting Bull.

00:51:01: Sitting Bull und Fetter Man sind am Pfeil verrohren!

00:51:07: Ich wär Waden-Man.

00:51:10: Häuppling Fetteweight?

00:51:12: Fette weight...

00:51:16: Man hat grundsätzlich verstanden, wie sie vorgehen wollten.

00:51:19: Hierbei ist auch wichtig zu verstehen von den Hierarchien zueinander.

00:51:22: Terry war dabei Kastas direkt davor gesetzt.

00:51:25: Da Kasta kommandierte die Seventh Cavalry als Teil von Terries Kolonne.

00:51:31: Er war kein selbstständiger Befehlshaber sondern ein Untergebener.

00:51:35: Crook dagegen war gleichrangig mit Terry und beide unterstanden Sheridan.

00:51:39: also der Sheridan war sozusagen Flottengeneral waren eins unten drunter, und nochmal eins unten drin war der Caster in einer Kolonne.

00:51:50: Der hat

00:51:51: den größten Kroll gegen alle?

00:51:53: Ja!

00:51:54: Und die drei Kolonnen sollten sich koordinieren.

00:51:57: aber eine wirklich koordinierte Attacke auf ein bekanntes Ziel war nicht geplant.

00:52:01: Zu langsam und unzuverlässig waren die Kommunikationswege.

00:52:05: Zu unberechenbar, die nomadische Lebensweise der Lakota und Cheyenne.

00:52:08: Das heißt sie hatten im Großen und Ganzen ... Sie hatten einen riesen Gebiet vor sich, haben versucht mit dieser Dreizangenbewegung sich fortzubewegen.

00:52:16: Aber es war jetzt nicht aktiv geplant... Also das war noch keine aktive Schlacht geplant so richtig zu nehmen.

00:52:23: So ein Spätrub?

00:52:25: Nein, nicht Spätrup aber ist wie wenn die Armee jetzt langsam vorrückt, aber noch gar nicht weiß was auf sie kommt.

00:52:31: Verstehe.

00:52:32: Jetzt gibt es aber bereits vor der Hauptschlacht ein Ereignis, das oft übersehen wird.

00:52:36: Am siebzehnten Juni, achtzehnhundertsechsten, siebenzig griffen nämlich Lakota und Cheyenne unter Crazy Horse Crux Colonne an!

00:52:47: Okay?

00:52:48: Also der erste Angriff ging vom indigen Volk aus.

00:52:51: Ja, aber Sie wussten ja ... auch ich habe ja gesagt.

00:52:54: ist es nicht... von beiden Seiten moralisch erstreien.

00:52:57: Aber man könnte argumentieren, dass sie eh wussten wir sollen hier vertreiben werden und verteidigen unser Gefliegern.

00:53:02: Wir können da auch noch so aufgefasst werden.

00:53:04: Aber das lasse ich jetzt mal wertungsfrei.

00:53:08: Und dieser Crooks wurde halt vorher angegriffen und seine Truppe umfasste eben fast tausend Mannn.

00:53:14: und auch verrücktes Detail – Sie hatten teilweise Indianerspäher.

00:53:19: also die US-Armee hatte Indianersprayer von anderen indigene Völgern Ja, so ungefähr.

00:53:27: Also es gab Crow, Crow ist der Stamm und dann gab's noch

00:53:35: Schorschonen.

00:53:37: Und die Schorschohnen waren verbündete und haben als Scouts den US-Truppen geholfen.

00:53:43: Trotz dessen dass sie tausend Mann waren und diese Indiana Scouts dabei hatten wurden sie zurückgedrängt als Befehlshaber, schlug dann seinen Lager auf und warte da auf Verstärkung.

00:53:55: Schiedt damit also aus dem Plan aus.

00:53:59: Und das entscheidende Problem daran, dass Kruk ausschied ist, dass Kruk, Terry und Gippen nicht über seine Niederlage beziehungsweise die Attacke informiert hat.

00:54:09: Das heißt ... Die anderen wussten auch nicht wie stark, wie aggressiv oder sonst was die Indianern in der Gegend sind.

00:54:17: Also sie sind so ein bisschen blind da reingeritten?

00:54:20: Das ist

00:54:21: ein

00:54:22: schlechtes Zusammenarbeit.

00:54:24: Um es noch mal klarer zu machen, weil das nicht ganz leicht nachzuvollziehen, die drei Zange hatte einen Zacken verloren und die anderen beiden wussten es nicht.

00:54:33: Terry und Custer marschierten also weiter in dem Glaubenteil eines funktionierenden Gesamtplans zu sein Und genau das macht die nächste Entscheidung so folgenschwer.

00:54:43: General Terry hatte Kasta klare Anweisung gegeben.

00:54:47: Er sollte mit der Seven-F-Carol Rhee vorausreiten, das Lager auskundschaften aber nicht alleine angreifen.

00:54:54: Das war sozusagen die Bedingung bloß und nicht angreifend.

00:54:56: Okay!

00:54:57: Er sollte warten bis Terries Infanterie und Gibbons Kolonne in Position waren damit dass Lager gemeinsam eingekesselt werden konnte.

00:55:05: ein koordinierter Zangenangriff wie es der Gesamtplan vorsah.

00:55:10: Aber wir waren beide im... Also nicht im Wissen, dass die dritte Zange abgefallen ist.

00:55:17: Genau,

00:55:17: genau.

00:55:18: Spitze abgefallen sind?

00:55:19: Ja.

00:55:19: Okay

00:55:20: jetzt kann man sich schon denken Kasta hat diesen Befehl nicht ausgeführt oder missachtet.

00:55:27: wie auch immer als er das Lager am Little Bighorn schließlich entdeckte stand er also vor einer Wahl warten oder angreifen.

00:55:36: so

00:55:37: Jetzt habe ich ja schon ein bisschen vorweggenommen.

00:55:38: Er hat es nicht gemacht.

00:55:40: Sie Frage Nummer drei.

00:55:41: Für dich, Max?

00:55:42: Ist jetzt aber... Seine Booten waren von Lakota-Kriegern abgefangen worden so dass er von Terris Plänen nichts wusste.

00:56:07: Ein direkter Befehl von General Sherman in Washington ordnete den sofortigen Angriff an oder D. Seine Indiana-Sperre hatten gemeldet, dass Lager sei nur halb so groß wie

00:56:20: befürchtet.".

00:56:23: Wie war B noch mal?

00:56:24: Er befürchte das Lager könnte entdeckt worden sein – in dem Fall ist es Lager von Kasta gemeint nicht von den Indianern.

00:56:33: und er konnte den Überraschungsmoment verlieren.

00:56:36: Und dann hat ihn dazu noch der Ruhm des alleinigen Sieges gelockt.

00:56:40: Das würde ich nehmen, so schätze ich den ein.

00:56:41: Ist es auch

00:56:41: richtig Max?

00:56:43: Jo!

00:56:45: Auch wenn die vorherigen Fragen ein bisschen schwerer waren... Die ist vielleicht nicht so schwer, weil im Grunde haben wir ihn ja so beschrieben.

00:56:50: Wenn

00:56:51: man aufgepasst hat wie er jetzt hier gehandelt hat.

00:56:53: Genau genau.

00:56:54: Hast du hundert Punkte?

00:56:55: Einen starken Ausbeutel?

00:56:56: Dann sind

00:56:56: wir bei... Jetzt sind wir

00:56:57: besser geschätzt.

00:56:59: Wir sind mal bei siebenhundert zu tausend dreihundert

00:57:03: aktuell.

00:57:03: Aktuell.

00:57:04: Aber gut

00:57:05: Es ist Antwort B. Und das ist historisch gut belegt, auch wenn die genaue Motivationslage schwer zu rekonstruieren ist, war ja eben lange her.

00:57:13: Klar was wir wissen – Caster Scouts hatten Spuren entdeckt, die darauf hindeutenden dass seine Präsenz bemerkt worden sein könnte.

00:57:20: Er wollte auf keinen Fall riskieren, daß die Lakota entkamen.

00:57:24: So dazu kam aber noch und das ist eine historische Einschätzung, die viele Historiker teilen der Faktor Room.

00:57:34: Das Jahr, aus den letzten Jahren war ein Wahljahr in den USA.

00:57:39: Caster hegte politische Ambitionen.

00:57:41: Ein alleiniger spektakulärer Sieg hätte seine Karriere katapultiert.

00:57:45: Diese Motivation lässt sich natürlich nicht mit absolutiger Sicherheit belegen aber die Quellenlage macht sie mehr als plausibel.

00:57:52: Macht schon alles Sinn ne?

00:57:53: Was also tat Caster Max?

00:57:55: Er

00:57:56: hat angegriffen!

00:57:57: Er hat angegriffen und er unterschätzte dabei die Größe des Lagers um das drei bis vierfache

00:58:04: Mensch,

00:58:06: jetzt kommen wir zum Kernmax.

00:58:07: Jetzt sind wir wirklich bei der Schlacht angekommen und ich muss hier zu Beginn etwas sehr wichtiges vorwegnehmen.

00:58:15: Die Details die jetzt kommen unterscheiden sich von dem zuvor Erzählten.

00:58:22: aus einem Grund und zwar Von Kastas letztem Kampf gibt es nicht einen einzigen US-amerikanischen Überlebenden kein einziger Soldat seines Batallions überlebte, alle zweihundertzehn Männer starben.

00:58:38: Das bedeutet das alles was wir über die genauen Ereignisse auf dem Schlachtfeld wissen beziehungsweise zu Wissen glauben aus insgesamt drei Quellen stammt nämlich den Berichten der Lakota und Cheyenne Krieger archäologischen Funden und der Auswertung durch Historiker.

00:58:54: Der genaue Ablauf ist bis heute umstritten aber ich werde natürlich versuchen wenn etwas umstritten ist, das Ganze immer deutlich zu machen.

00:59:03: Und mit Umstritten meine ich da geht es in großen und ganzen Umdetails aber eigentlich ist schon nachvollziehbar was da abgeht.

00:59:11: Ja.

00:59:12: Und genauso fangen wir jetzt an nämlich was gesichert ist.

00:59:15: am frühen Nachmittag des twenty-fünfzigsten Juni, achtzehnhundertsechsen siebzig Griff Majorinos Das war einer der Caster untergeordnet war.

00:59:26: also Caster war als quasi mit seiner Splittergruppe Alleine unterwegs und war aber in diesem Seventh Carol Regiment.

00:59:35: War er dann der Befehl zu haben?

00:59:36: Ja, das heißt er hatte wieder unter geordnete Männer und einer davon war der Major Reno.

00:59:43: Und ja am frühen Nachmittag des fünfundzwanzigen juni griff majorinos Bataillon von Süden an.

00:59:49: Rhinos Truppen wurden zurückgeworfen und mussten sich auf einem Hügel verschanzen, wo sie zusammen mit Bentins Truppen also wiederum anderen Befehlshaber bis zum nächsten Tag ausharten und überlebten.

01:00:03: Also Kaster selbst tritt mit seinen zweihundertzehn Mann Auf der östlichen Seite des Flusses entlang versuchte das Lager zu flankieren.

01:00:14: was dann passierte können wir nur aus den Berichten der Lakota und Cheyenne rekonstruieren.

01:00:21: Und jetzt wird es wirklich interessant, Krieger wie Gal ein Hunkpapa-Häuptling, der in diesem Tag mehrere Familienmitglieder durch Reynolds' ersten Angriff verloren hatte – und Crazy Horse führten in schneller Folge gegen Angriffen!

01:00:41: Die Lakota waren hierbei nicht in der Defensive.

01:00:43: Sie kämpfen mit der Energie von Männern die um das Nackte überleben ihrer Familie kämpfen.

01:00:50: Verständlich, denke ich mal?

01:00:51: Natürlich!

01:00:53: Und hier lohnt sich ein kurzer Blick auf etwas, dass in den Geschichtsbüchern oft überraschend wenig Raum bekommt.

01:00:59: und was könnte es sein?

01:01:02: Hmh, wie wäre ich das Kampfgeschick des indigenen Folges?

01:01:07: Hast du's vorhin eigentlich schon angesprochen?

01:01:09: wo ich gesagt habe kommt später noch was dazu.

01:01:11: Helf mir auf die Sprünge ich weiß nicht mehr... Die Waffen!

01:01:13: Die Waffe!

01:01:14: Aha!

01:01:16: Kastas Männer waren mit dem Springfield-Model, Achtzehn-Drein-Siebzig Karabiner ausgerüstet.

01:01:22: Einem Einzelschuss hinter Lader.

01:01:24: Denen wir beide... Aus?

01:01:26: Ja, es ist glaube ich so ein wildes Gewerz.

01:01:29: Gängiges Ding!

01:01:31: Aber das war ein Karabina.

01:01:32: also man musste laden schießen neuladen.

01:01:36: einen geübter Soldat schaffte vielleicht drei Schuss pro Minute.

01:01:39: der Vorteil die Springfield hatte eine deutlich größere Reichweite als die Winchester.

01:01:44: sie konnte auf Distanz gefährlich sein.

01:01:46: Der Nachteil Die Kupferhülsen, der Militärmodizmonition, neigen dazu sich bei Überhitzung in der Kammer festzusetzen.

01:01:54: Und die Waffen wurden an einem heißen Juni-Tag...

01:01:58: Ja, die Waffens sind immer das Problem.

01:01:59: Ebenfalls halt.

01:02:00: Vor allem in der Zeit.

01:02:01: Der war es ja noch nicht so krass.

01:02:03: Das haben wir jetzt in den paar Folgen, die wir gemacht haben schon wirklich öfter mitgekriegt, dass die Wachen das größte Problem sind.

01:02:10: In verschiedensten Umständen?

01:02:12: Ja und das ist dann halt wirklich sehr verhängnisvoll, wenn du hier gerade einen zu allem entschlossenen Indianer-Stamm angreifst.

01:02:21: Was heißt eventuell Problem machen?

01:02:23: Zu allem

01:02:23: entschlossen aber auch auswichslos.

01:02:25: Also wie wenn du ein Tier in die Enge treibst.

01:02:29: Das versucht alles um sich

01:02:33: zu überleben oder zu flüchten.

01:02:37: Dazu kam noch ein weiteres Problem.

01:02:39: Caster hatte seine Artillerie im vorherigen Lager zurückgelassen um schneller voran zu kommen.

01:02:46: Kein Geschütz, keine Nahkampfwaffe als letzte Option.

01:02:51: Blöd!

01:02:52: Ich habe auch in einem anderen Bericht den ich mir durchgelesen hab davon gehört das Caster sich dazu entschieden hat die Säbel vor allem liegen zu lassen weil die Rasseln im Satte wenn man reitet Und er wollte seine Position nicht verraten.

01:03:08: Die waren jetzt nicht saudof alles, sondern es hatte auch immer schon Gründe, warum die bestimmte Dinge gemacht haben.

01:03:13: In dem Fall ist das dann halt am Ende in der Schlacht nur mit Karabinern, die zwar auf Distanz sehr gut waren für die damalige Zeit, aber im Nahkampf ohne Säbel.

01:03:23: Blöd!

01:03:25: Damals hat ja auch vieles im Fernkampf angefangen und dann im Nachkampf geendet.

01:03:30: So wie bei den Piraten damals zum Beispiel...

01:03:34: Das ist natürlich die Frage, was haben die Indianer auf der anderen Seite?

01:03:39: Die Mehrheit der Krieger war mit Repetiergewehren bewaffnet.

01:03:43: Winchesters, Henrys und Spencer's waffen die mehrere Schuss in schneller Folge abfeuern konnten ohne neu geladen werden zu müssen.

01:03:50: Archäologen haben in der Schlacht fast fünfzig verschiedene Schusswaffenmodelle auf dem Schlachtfeld identifiziert, die von den Kriegern eingesetzt wurden.

01:03:58: Was auf Distanz ein Nachteil war wurde auf kurze Entfernung zur tödlichen Überlegenheit.

01:04:08: Auf Distanz war die US-Karballerie noch überlegen, aber es bald, die ein bisschen näher kamen, konnten die Indianer viel mehr feiern als die US Army Leute.

01:04:20: Weil die Indianern

01:04:23: quasi

01:04:24: die Repetiergewehrraten, also die schnellerfeuerende Gewehre ...

01:04:30: Aber ich hab's auch eben schon mal ein bisschen angerissen.

01:04:32: Was war denn überhaupt Kastas Plan?

01:04:34: Er hat sich einen Befehl widersetzt, was hatte er überhaupt vor?

01:04:38: Der konkrete Schlachtplan?

01:04:40: der war gelindegesagt gewagt.

01:04:44: Er teilte seine bereits zahlenmäßig unterlegenen siebenhundert Mann in drei Battalion auf.

01:04:50: also er hat quasi die die Taktik der ganzen Armee das wir vorhin gehört haben mit verschiedenen Filter.

01:04:56: man versucht im Kleinen zu kopieren aber halt nur mit sieben hundert Mann Und hat daraus drei Battalion aufgeteilt.

01:05:04: Einer davon war eben der Majorino, den wir schon gehört haben.

01:05:07: Hat von Süden direkt ins Lager angegriffen.

01:05:10: Captain Bentin, der andere, dem wir schon gehört haben die Flanken absichern und einen möglichen Fluchtweg versperren.

01:05:16: Und Caster selbst mit seinen rund zweihundertzehn Mann wollte auf der östlichen Seite des Flusses entlang pierschen.

01:05:24: Wollte eine Stelle suchen wo er über den Fluss kommt um... ... ein Kessel zu bilden, um quasi von hinten einzufallen.

01:05:31: Also es hatte schon... war schon an sich solidar.

01:05:33: Hört

01:05:33: sich noch eine Planung an!

01:05:34: War eben der klassische Zangenangriff den sie auch im Großen geplant hatten aber mit einer Handvoll Männer halt.

01:05:42: Also siebenhundert ist jetzt nicht wenig.

01:05:44: und sein spezielles Battalion?

01:05:49: also er war quasi in dem battalion vom battalion und hat das nochmal aufgeteilt in battalion verstehst du?

01:05:55: Ja okay.

01:05:56: Und insgesamt waren es sieben hundert Männer.

01:05:57: Ja, die waren dann auch noch mal unter der

01:06:00: Kastaselbst.

01:06:01: Also der Befehlshaber dieser drei Battalion war da mit zweihundertzehn Mann am Fluss entlang und hat eben – haben wir auch schon gehört – die Größe des Lagers massiv unterschätzt.

01:06:13: Und was dann folgte, war kein epischer Kampf auf einem Hügel.

01:06:18: Es war etwas viel Brutaleres und schnelleres!

01:06:23: Wie lange dauerte kastas lastent und warum ich das so sage ist dass es in amerika wohl.

01:06:30: Bekannt, das kennt jedes kind ist eine geschichtssache die wirklich jeder einmal hören muss vielleicht sowas wie der fall der mauer in deutschland oder martins Martin luthers tesen.

01:06:43: Kastas Lastent ist ist mich schon anfangs beleuchtet habe.

01:06:47: auf der einen seite wird heroisch gesehen hey da hat sich fürs us-amerikanische folg Also den heutigen US-Amerikaner voll geopfert, ist heldenhaft in die Indianer Horden reingeritten.

01:06:58: Und ja... Die andere Seite ist halt eben das Gedeihe und Verderben der Indianer.

01:07:06: Und jetzt ist die Frage wie lange dauerte dieser berühmte Kastas Last Stand also dann mit seinen zweihundertzehn Mann eingekesselt wurde von der anderen Seite?

01:07:16: Wahns A. Mehrere Stunden mindestens bis zum Abend.

01:07:22: war es B fast den gesamten Tag.

01:07:24: Die Soldaten hielten ihre Stellungen hartnickig.

01:07:27: War es C, zwanzig bis sechzig Minuten?

01:07:30: Oder war es D, zwei volle Kampftage bis zum nächsten Morgen?

01:07:34: Zwanzig- bissechzig minuten!

01:07:35: Auch wieder

01:07:36: richtig?!

01:07:39: Und hier muss man dazu sagen Schätzungsweise zwanzi bissechtzig Minuten.

01:07:43: Ich weiß nicht vielleicht weil das so eine random Antwort ist.

01:07:45: War das ein bisschen selfverräterisch?

01:07:47: Habe ich mir vorhin schon

01:07:48: gedacht... Nein, aber ich habe eher gedacht du hast ja die ganzen Nachteile der US-Armee vorgetragen und dann auch so ein bisschen aushören lassen, dass das Ganze vielleicht nicht ganz lange gedauert hat.

01:08:02: Und dann habe ich mir gedacht mehrere Stunden oder halt zwanzig bis sechzig Minuten.

01:08:06: und dann hab' ich mein vollstes Vertrauen in dieses indigene Volk gesetzt und gesagt die haben, die haben das ganze schnell beendet was ja auch Sinn macht wenn du siehst wie die ausgestattet waren und wie die US-Armee ausgestattert war mit Repetiergewehren, sie sag mal Nahkampfgewehre.

01:08:25: Dann wahrscheinlich auch mehr Männer, schätze ich mal.

01:08:29: Zwei Jahrzehnte ist ja nicht viel.

01:08:30: Waren immerhin auch noch dreihunderttausend, die natürlich nicht alle dort waren aber...

01:08:36: Also man schätzt das Lager?

01:08:39: Wie groß es war?

01:08:40: Das hab' ich ganz vergessen zu sagen auf vier bis zehn Tausend

01:08:46: Indianer,

01:08:47: die aber da waren zwei Hundert Kinder Alte dabei.

01:08:49: Aber es könnten... Also es gab Schätzungen und das ist halt alles immer mit Schätzung, aber es waren wohl irgendwas zwischen tausend und dreitausend Indianerkriege?

01:08:58: Dann haben die eine Festung oder zumindest mal ein Lager.

01:09:01: Da haben vielleicht Barrieren.

01:09:04: Die können von oben auf irgendwas her abschießen.

01:09:07: In ihren eigenen Wäldern kennen sie sich besser aus.

01:09:11: Pumpt mit Adrenalin von der Vision.

01:09:14: Das ist noch dazu richtig, also es macht schon Sinn dass das Ganze schnell gegangen ist.

01:09:18: vor allem die haben sich ja auch sehr gut verständigen können ohne viel preis zu geben wenn ich denke mal davon kommt auch das Geheule oder eher das Gehäule sondern Was man kennt, wird wahrscheinlich so eine Kommunikationstechnik gewesen sein.

01:09:34: Um halt sich zu warnen oder wie auch immer.

01:09:36: Oder einen

01:09:36: Kampfschrei oder sonst was?

01:09:37: Genau genau.

01:09:38: Also die USME ist ja ein unbekanntes Territorium vorgetrunken und da hab ich mir einfach gedacht, dass da das indigierte Volk halt mal wirklich gezeigt hat, was sie drauf haben.

01:09:48: Ja bist du ganz richtig!

01:09:55: Also da kommen wir jetzt gleich noch mehr dazu, aber ich möchte mal klarmachen dieser Kastas Last Stand ist ein richtiger Mythos in den USA.

01:10:02: Die einen erzählen halt die Heldenhafte Story eines US-Kawalaristen

01:10:07: oder Kriegshelden-Heldentuben

01:10:10: und die anderen sehen darin halt eher einfach nur... Ja, eine Marionette die halt einfach ein indigenes Volk verfolgt und getötet hat.

01:10:18: Und war dann vielleicht auch wie du schon vorhin gesagt hast, wir wissen es nicht aber war vielleicht dann auch einen Rassengedanke hinten dran warum er da jetzt so rücksichtlos angegriffen hat.

01:10:29: Okay verstehe auf jeden Fall warum beide Seiten beleuchtet werden in der amerikanischen Geschichte.

01:10:34: Aber ja du hattest recht zwanzig bis sechzig Minuten Das ist auch das Schockierendste, weil moderne Historiker und Archäologen die die Schlachtfeldüberreste analysiert haben gehen davon aus dass Kastans Battalion eben in unter einer Stunde vernichtet wurde.

01:10:51: Die Lakota und Cheyenne überrannten die US-Position wohl so schnell als kaum Zeit blieb sich zu reorganisieren.

01:10:58: Die archäologischen Ausgrabungen nach dem Feuer von Das Feuer von three-undachtzig, nämlich lustig.

01:11:07: Was heißt lustigerweise?

01:11:08: Oder komischerweise hat genau dieses Feld halt mal gebrannt und es war ein großer Brand und dabei wurden archäologische Funde freigelegt und dann haben sich Archäologen und Historiker noch mal hingesetzt und sind genauer

01:11:22: gefunden.

01:11:24: Und diese Funde haben ein wichtiges Bild gezeichnet.

01:11:27: Nämlich die Verteilung der Patronenhülsen und Knochen zeigt kein Geordnete des Letztes Gefecht, bei denen die Männerseite an Seite standen sowie es der Mythos, der seltenhaften Kriegshern erzählt, sondern es zeigt eher einen Zusammenbruch Kleine Gruppen, die in verschiedene Richtungen flohen und einzeln überrannt wurden.

01:11:45: Der Last Stand kasst das letzter historischer Widerstand auf dem Hügel ist also weit mehr Mythos als historische Realität.

01:11:52: Was wirklich passierte, war chaotisch schnell und gnadenlos.

01:11:57: Kastas Leiche wurde auf dem Hügel gefunden der heute Last Stand-Hill heißt.

01:12:02: er hatte zwei Schusswunden.

01:12:04: Wer ihn erschoss ist bis heute nicht abschließend geklärt.

01:12:12: in den Berichten verschiedener Krieger werden unterschiedliche Männer genannt Und hier muss ich auch noch mal einen Quellenhinweis wie es gesagt habe einfangen Da die einzigen Augenzeugen, die Lakota und Cheyenne Krieger waren, deren Berichte erst Jahre später teils durch Übersetzer und mit ihren eigenen Erinnerungslügen aufgezeichnen wurden, müssten alle Rekonstruktion dieser Ereignisse als Annäherung betrachtet werden.

01:12:35: Nicht als gesicherte Faktenlage!

01:12:37: Ich habe nämlich auch gelesen weil das hat mich natürlich interessiert war jetzt auch bei Blackbeard ein Thema was man mit seiner Leiche gemacht.

01:12:46: Es gibt wohl auch die Theorie oder die Aussage von einigen Indianern, dass der sich sogar umgebracht hat selbst im Auge der aussichtslosen Situation.

01:12:58: Wenn man so eine Persönlichkeit wie du sie beschrieben hast nimmt ist es vielleicht gar nicht so weit hergeholt?

01:13:05: Ja und das ging sogar noch weiter was ich da gelesen habe nämlich, dass die Indianerstämmer wie gesagt ja auch ein paar brutale Eigenschaften an sich natürlich Man hat sich aus den Feinden auf Trophäen gebaut.

01:13:23: Und es war wohl so, dass man sich Kastaskopf nicht genommen hat in dieser Erzählung da er sich selbst umgebracht hat und man aus einem Fikeling, dem man besiegt keine Trophee baut.

01:13:37: Eine der vielen Aussagen zu diesem Thema fand ich nur interessant.

01:13:39: wie gesagt das ist nicht als Faktum hinnehmen sondern einfach...

01:13:43: Da gibt es auch jetzt, gerade weil du die Brutalität vielleicht vom Indigenfolge ansprichst.

01:13:48: Es erinnert mich da gibt's einen Film, das ist ein Horrorfilm wo es darum geht wie ich weiß nicht ob es um diese Zeit war aber bestimmt so kann man das einordnen wo es quasi darum geht dass dann auch europäische Amerikaner in das Land eindringen und dann ja Horrorfilme ne?

01:14:06: Dass dann quasi die Stämme dass die halt extrem eklige Sachen auch gemacht haben, wie so Häutungen von Menschen und allem drum und dran.

01:14:15: Auch sowas in Richtung Blutadlern als bei den Wikingern.

01:14:20: Also ich kann mir sehr gut vorstellen das da Brutalität auf beiden Seiten gegeben war.

01:14:25: Ja und allein wenn du schon siehst, dass hier Sitting Bull sich Haut fetzen aus der Haut macht um Trost Vision zu erleben...

01:14:34: Aber da versteh' ich's!

01:14:36: muss ich sagen moralisch eher, dass man durchtritt.

01:14:39: Weil man halt einfach in die Enge getrieben wird von der Macht, die vielleicht unbesiegbar einem vorkommt.

01:14:50: Also da würde ich jetzt eher das indigene Volk verstehen warum man durchtritt wie... Jetzt ist US-amerikanische Armee persönliche Meinung?

01:15:00: Ja also natürlich, das müssen wir ganz klar trennen.

01:15:03: Das ist unsere Meinung Max.

01:15:05: Natürlich finde ich dann nämlich bei Wir sind ja nicht der oberste Gerichtshof oder sonst was, aber natürlich sympathisiert man hier mit den... ...ansich unschuldig natürlich lebenden Amerikanern die da auf ihrem Unentdeck äh Indianern.

01:15:18: Die da auf dem unentdecken Kontinent in Frieden mit der Natur und ihren heiligen Städten gelebt haben.

01:15:23: Und dann kommen halt die Europäer wie es so oft war in dieser Weltgeschichte Ja und holen sich was sie wollen geben keine Rücksicht darauf was ähm..ja was die Ureinwohner am jeweiligen Ort, ja?

01:15:39: Was deren Leben angeht.

01:15:41: Komplett ein Lebensgrundland.

01:15:42: Wenn zerstört werden vertrieben werden getötet und sonst was... Ja!

01:15:46: Verträge wurden gebrochen.

01:15:48: Genau.

01:15:48: Und Max jetzt kommen wir zum Abschluss noch zu einem Abschnitt der mir fast am wichtigsten ist in dieser ganzen Story nämlich was passierte danach und warum wird diese Geschichte bis heute so erzählt wie sie erzählt wird.

01:16:03: Der Schock Für die amerikanische Bevölkerung führte nicht zur Selbstkritik, erführte zu Eskalation.

01:16:13: Der Kongress bewilligte sofort neue Truppen – ein gnadenloser Erschöpfungskrieg begann, der die Lakota und Cheyenne durch den Winterjagde ihre Lagerangriff und ihre Nahrungsvorräte vernichtete.

01:16:24: Sitting Bull floh nach Kanada, kehrte aber eighteenhundertundachtzig zurück, nicht weil er besiegt worden war sondern weil sein Volk am Verhungern Crazy Horse kapitulierte im Mai, aus den selben Gründen und wurde nur wenige Monate später im Fort Robinson getötet.

01:16:41: Offiziell bei einem Fluchtversuch, viele Historiker gehen davon aus dass es ein gezielter Mord war.

01:16:46: Er war um die thirty-sech Jahre alt.

01:16:49: als das passiert.

01:16:50: Hier muss man um die sagen weil Indianervölker hatten in der Regel keine Geburtsregister.

01:16:59: Sitting Bull wurde mit einem Verhaftungsversuch erschossen.

01:17:03: Zwei Wochen später folgte der Schlusspunkt, das Massaker von Wounded Knee am neunzwanzigsten Dezember, bei dem Kastas altes Regiment, das Sevens Cavalry schätzungsweise zweieinundfünfzig bis dreihundert Lakoda tötete – darunter Frauen und Kinder!

01:17:23: Und dieses letzte Massaker ungefähr vierzehn Jahre später?

01:17:29: markierte dann das Ende des bewaffneten Widerstands durch indigene Bevölkerung.

01:17:34: Weil du jetzt Caster gesagt hast, der war ja schon tot?

01:17:36: Der war tot aber sein Regiment,

01:17:39: das

01:17:40: wurde weitergeführt und das hat dann ein Massaker an indigener Bevölkerung durchgeführt.

01:17:48: Und damit also mit diesem Massaker von Rounded Knee endet auch der bewaffnete Widerstand.

01:17:55: Also alles was ich jetzt in dieser Folge angerissen habe, Vertreibung, Tötung der Büffel, Verträge die gebrochen wurden, bewaffnite aufeinandertreffen, Komplikate und Konfrontationen, Überfälle, Stichenein von der einen in die andere Richtung... Das alles endete also.

01:18:15: mit Sicherheit gab es dann hier und da noch mal ein Scharmützel.

01:18:18: aber ab man sagt das Massaker vom Waubendet nie ab war so der Schlusspunkt dieser berühmten Indianerkriege, wie man sie zusammenfasst.

01:18:27: Die

01:18:27: Schlacht die ich eben beschrieben hab vom Little Bighorn ist der Höhepunkt weil das ist insofern besonders dass halt einmal die Indianer richtig groß gewonnen haben.

01:18:39: ansonsten haben die eigentlich öfter den Kürzer gezogen.

01:18:44: Ja es waren ja auch einfach unfaire Bedingungen muss man ganz klar sagen.

01:18:47: meistens ne?

01:18:50: Und jetzt kommt noch ein Teil, wie ein Verlierer zum Helden wurde.

01:18:54: Warum blieb Caster trotz seines grandiosen Scheiterns einen Held?

01:18:57: Das liegt vor allem an Libby-Casters seiner Witwe.

01:19:01: Sie schrieb Bücher, hielt Vorträge, bekämpfte jeden Kritiker und formte über Jahrzehnte das Bild des strahlenden Helden.

01:19:08: Das Gemälde Casters Last Fight – gerne mal googeln habe ich mir vorher auch angeguckt.

01:19:13: Millionenfach als Bierwerbung gedruckt und in den Saloons im ganzen Land aufgehängt tat den Rest.

01:19:19: Was dabei verspannt, der Sieg de la Cota und Cheyenne.

01:19:22: Crazy Horses brillante Taktik die Geschichte von Menschen, die für ihre Familien und ihr über Leben kämpfen.

01:19:27: Also es wurde sehr einseitig beleuchtet!

01:19:29: Und es ist halt, haben wir auch schon mal gesagt in unseren Folgen... Die Gewinner schreiben die Geschichte und ja so wird das dann halt einfach weiter getrieben.

01:19:41: Weiter berichtet, überliefert.

01:19:45: Am Ende entsteht da halt so'n Mythos von eigentlich einer Schlacht, die gar nicht so heldnaftig

01:19:52: war.

01:19:54: Und heute, wie sieht es heute aus?

01:19:57: Hältst du da eine Idee?

01:19:58: Also ich wirklich in unserer aktuellen Zeit.

01:20:01: Wie lange so...

01:20:02: Nee, wie gibt's der indigen Bevölkerung in Amerika?

01:20:05: Achso!

01:20:07: Gehen wir davon aus zu sehen ... Ich hab darüber auch mal was gesehen.

01:20:12: also das sind nicht mehr viele und die leben Es gibt bestimmt auch die integriert Leben, aber sie sind so ein Volk was immer noch für sich lebt.

01:20:23: Ja da spricht sowas richtiges an.

01:20:25: Aber ich fange mal an bei den Black Hills.

01:20:27: Die Black Hills waren ja der Streitpunkt dieser Schlacht.

01:20:31: Die Black hills gehören nämlich bis heute nicht den Lakota.

01:20:34: wer hätte es gedacht?

01:20:36: Der oberste Gerichtshof urteilte nineteen Hundert Achtzig also gar nicht so ultra lange her dass die Enteignung damals illegal war.

01:20:44: und Sprachentschädigung zu.

01:20:48: Die Lakota lehnten ab, sie wollen das Land und kein Geld.

01:20:52: Das Konto ist inzwischen auf über eine Milliarde Dollar angewachsen unangetastet.

01:20:59: also die haben Eine Summe zugesprochen gekriegt.

01:21:03: dass die habe ich jetzt leider nicht mit aufgenommen ins kript aber das waren mehrere millionen.

01:21:08: Und seit?

01:21:09: Lichte es auf einem treuerhandkonto und wächst einfach weiter an und ist zwischen über eine milliarder dollar Wert.

01:21:17: Aber die Lakota holen das nicht ab, weil sie bestehen darauf irgendwann die Black Hills zurückzukommen.

01:21:23: Wie wahrscheinlich dieses darf jeder für sich selbst bewerten?

01:21:25: Um jetzt die Gesamtsituation der indianer oder indigen Völker in amerika nochmal ein bisschen Abzurunden habe ich hier noch mal ein paar zahlen mitgebracht.

01:21:34: Und zwar leben heutzutage rund einundzwanzig Prozent der indienischen familien in armut.

01:21:38: Die arbeitslosigkeit liegt bei fast acht prozent doppelt so hoch wie der nationale durchschnitt.

01:21:43: die lebens erwartung von Native Americans liegt fünf Komma fünf Jahre unter dem nationalen Schnitt.

01:21:50: Vier der fünf ärmsten Counties der gesamten USA befinden sich auf Reservaten.

01:21:57: Und Max, damit kommen wir zu allerletzten Frage die politische Gegenwart.

01:22:07: Was glaubst du?

01:22:08: wie viele indianer Reservate gibt es heute noch in den USA?

01:22:16: Über dreihundert mit mehr als fünfhundertsiebzig bundesweit anerkannten Stämmen.

01:22:21: B, rund hundertfünfzig hauptsächlich im Westen.

01:22:25: C, rund fünfzig die meisten wurden im zwanzigsten Jahrhundert aufgelöst oder D nur noch zwölf.

01:22:32: alle anderen Durchgerichtsurteile enteignet

01:22:35: Ich denke auch hier eher in einer niedrigere Zahl würde also A

01:22:40: und B mal aus

01:22:45: Brutalität der Amerikaner.

01:22:49: Ich weiß es nicht, also so wie ich das die letzten Jahre oder über die Geschichte mitgekriegt habe hat sich Amerika, also das weiße Amerika immer mehr genommen von den Indigenvölkern und sie konnten sich auch immer weniger wehren.

01:23:04: Wie du schon erwähnt hattest viele arbeitslos, nicht so viel Geld liegt vielleicht auch daran damit die halt an ihren alten Praktiken festhalten wollen vom weißen Amerikaner durchfüttern lassen wollen, was ich auch verstehe.

01:23:18: Weil man hat ihn ja eigentlich den Boden unter den Füßen weggezogen.

01:23:24: Deswegen würde ich sagen das ganze sind noch zwölf Stück.

01:23:27: Das

01:23:29: ist ja komplett falsch.

01:23:31: Es sind nämlich gar nicht so wenige.

01:23:34: Alles was ich gesagt habe war scheißdreckig.

01:23:36: Aber es war auf jeden Fall viel Wahrheit drin.

01:23:38: aber es sind tatsächlich viele Reservaten.

01:23:41: Aber die müssen ja nicht unbedingt groß sein.

01:23:43: Es gibt große und kleine Aber es sind

01:23:46: viele.

01:23:47: Und zwar gibt's bundesweit, also wirklich fast jeder Region von Amerika gibt so solche Reservate und die reichen von Kleinsflächen bis zur sogenannten Navajo-Nationen, die mit über siebzig Millionen Acres ... Was sind Acres?

01:24:01: Hektar?

01:24:02: Hekta!

01:24:02: Also die mit Über siebzehn Millionen Hektare größer ist als zehn einzelne US Bundesstaaten.

01:24:08: Krass!

01:24:09: Wenn du jetzt sagst zum Beispiel größer als das Saarland oder

01:24:11: so...

01:24:13: Und doch ist es so, dass rund also das nur rund ein fünftel der indigenen Bevölkerung tatsächlich dort lebt.

01:24:21: Der Rest ist wie du schon angekündigt hast verstreut in Städten und weit entfernt.

01:24:27: Jetzt kommt's mal.

01:24:28: Wieso

01:24:28: sind sie jetzt dran?

01:24:29: Warte!

01:24:30: Das kommt jetzt dieb.

01:24:31: Der rest lebt verstreuth in Städen... ...weit entfernt von ihrer Heimat.

01:24:36: Also wir haben gerade nochmal ganz genau nachgegugelt.

01:24:39: Es gibt Dreihundert vier Reservate in Amerika, von ganz klein zu riesengroß.

01:24:45: Und in den USA leben heute ... sechs Komma sechs bis sechs Kommaa acht Millionen Menschen die sich als indigene Amerikaner identifizieren was

01:24:56: auch zwei Prozent

01:24:57: der Gesamtbevölkerung entspricht.

01:24:58: mehr als ich gedacht habe muss ich wirklich sagen

01:25:01: hätte ich auch nicht gedacht.

01:25:02: aber man muss dazu sagen und das hast du vielleicht auch schon mal in der doku oder ehem gesehen Die leben halt da, also... Also eigentlich muss man sagen schön dass sie ihre Reservate haben aber die Realität ist anders.

01:25:14: Diese Reservaten sind wie ich schon gesagt habe oftmals von Arbeitslosigkeit geprägt.

01:25:19: mit Arbeitslosigkeiten kommt wirtschaftliche Niedergang und dann die haben auch oft hohe Abhängigkeitsraten was Drogen- und Alkohol angeht.

01:25:29: Da ist es auch... Die Kriminalität oft höher als in normal situierten Städten außerhalb von diesen Reservaten.

01:25:38: Und ja, die leben halt da jetzt in den Reservanten aber es ist nicht mehr die Welt von früher und irgendwie ist das auf jeden Fall keine faire Lösung für beide Seiten gewesen weil langfristig muss man sagen... ...und ich denke da würde wahrscheinlich auch jeder Historiker zustimmen.

01:25:53: Ich bin ja keiner Aber die indigene Bevölkerung hat auf jeden fall sehr viel gelitten und leidet bis heute

01:26:00: Ja, so würde ich das auch sagen.

01:26:02: Also die Warn sind auf jeden Fall immer meiner Meinung nach noch im Nachteil.

01:26:07: Ihnen wurde das genommen was Ihres war und jetzt siehst du was daraus geworden ist.

01:26:13: Sie wollen sich abgrenzen.

01:26:15: bestimmt gibt es auch viele die sich integriert haben was heißt integrierte aber die sich angepasst haben an den neuen Bedingungen.

01:26:23: Aber der Großteil schätze ich ja auch wie Du schon gesagt hast ist halt einfach wir wollen halt so leben wie früher.

01:26:29: Es ist ja auch eine schöne Vorstellung oder beziehungsweise es war ja auch bestimmt schön, natürlich gab's bestimmt auch Konflikte untereinander.

01:26:37: Wo nicht?

01:26:38: Aber ich kann mir das schon sehr schön vorstellen wo die noch unberührt waren also noch keine europäer eingerücktes Dass da halt so wie man sie jetzt aus kennt er auch kennt dass da halt auch viel Natur stand im Vordergrund.

01:26:52: Man hat mit der Natur gelebt anstatt sie zu bekämpfen.

01:26:56: Man hat ja auch immer diese schönen Bilder im Kopf von Indianer stammen mit schön Gewässern außen rum und grünen Grasflächen außenrum.

01:27:07: Deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass da quasi ein ganzes Volk in eine Depression gefallen ist, wenn man es vielleicht so sagen kann.

01:27:14: Ja, ich finde das hast du sehr gut abgerundet und ich glaube vielmehr würde ich zu dem ganzen Thema jetzt gar nicht mehr sagen.

01:27:20: Ich habe noch eine.

01:27:22: Jetzt möchte ich hier mal kurz auf belesenen... Nee, ich möchte nicht.

01:27:26: Ich möchte einfach nur mal noch was rausholen und zwar... Darum ist Geschichte wichtig.

01:27:31: Genau wegen solchen Geschichten eigentlich weil klar es war jetzt ist keine Ahnung hundertfünfzig zweihundert Jahre her aber Gleiches findet heute unter anderen Vorwänden mit anderen Zielsetzungen.

01:27:47: Die Geschichte wiederholt

01:27:50: sich immer wieder.

01:27:51: Und der Mensch lernt nicht dazu, das ist meine Einschätzung und da kann jetzt jeder sagen, dass es ein bisschen cheesy was ich hier sage.

01:27:58: aber es ist so.

01:27:59: Der Mensch ist meiner Meinung nach über Generationen hinweg irgendwie nicht lernfähig oder zumindest verbessert er sich moralisch nicht und ganz vorne dabei sind Europäer in die westliche Welt.

01:28:11: Das werden wir glaube ich noch öfter feststellen Dass die Geschichte immer wiederholt.

01:28:16: Natürlich in einem anderen Ausmaß und auch in anderen ... ja, anderen Epochen.

01:28:21: aber wie du schon sagst wir sind einfach... Ja!

01:28:25: Wir sind einfach Menschen.

01:28:27: So wie sie es schon immer sind.

01:28:29: Und damit ist die Folge

01:28:32: Ich glaube, unsere längste Folge bis jetzt?

01:28:33: Unsere längste Vorjahr ist... Wie gesagt.

01:28:36: Ich wollte das Thema nicht so halb-halb rund machen.

01:28:38: Ja

01:28:39: ich glaub damit haben wir auch eine gute Länge.

01:28:41: Ich finde so Stunde bis anderthalb.

01:28:43: da können ja mal wieder die Leute in den Kommentaren schreiben was sie so finden.

01:28:46: Ist aber ne angenehme Sache.

01:28:49: Und jetzt interessiert mich noch eins.

01:28:50: Nämlich wie viele Punkte hast du nochmal gemacht?

01:28:52: Ähm..

01:28:53: Ich hab drei Fragen glaube ich richtig beantwortet.

01:28:54: Also hundertfünfzig?

01:28:56: Oder?

01:28:56: Ja!

01:28:56: Hundertfünftig Punkte und dann stehen es jetzt siebenhundertfünfzig zu tausend

01:29:00: einhundert.

01:29:02: Ich werde beim nächsten Mal meine Schätzfragen sind immer zu harte.

01:29:06: Ja, können

01:29:07: wir mal schauen.

01:29:09: Vielleicht werde ich jetzt dann auch ein bisschen strenger?

01:29:11: Die letzte Schätzfrage war nicht komplett... Die Pistolen-Geschichte.

01:29:16: Da hätte man schon ... Also das ist jetzt nicht viele Sintas und da hat man drauf kommen können.

01:29:20: Da hast du es mir einfach gemacht.

01:29:21: Aber ja, da mache ich vielleicht zum Ende hin nochmal spannender.

01:29:26: Wobei!

01:29:27: Es ist ja schön, wenn ... Ich hab nix gegen Bestrafungen.

01:29:31: Wenn's nicht so schlimm wird!

01:29:33: Deswegen ist es auch okay, wenn ich das in der ersten Staffel bin.

01:29:37: Wir haben ja noch vor, mehrere Staffeln zu

01:29:38: machen.

01:29:39: Einmal Lakota-Sondern.

01:29:41: Ja und dann noch mit dem Scott zusammen an die Antarktis.

01:29:45: Machen wir alles zusammen.

01:29:47: Okay Max, ich würd sagen bringen wir das Ding für heute zu Ende.

01:29:51: Ich sag tschau hat wie immer sehr viel Spaß gemacht und schreibt in die Kommentare Schreibt uns was euch bewegt und ja zum Schluss übergebe ich das Wort nochmal an den Max.

01:30:01: Macht's gut!

01:30:01: Ja,

01:30:02: danke an dich auch für diese sehr interessante Folge.

01:30:05: Danke an jeden der zugeschaut hat, zugehört hat, eingeschaltet hat wieder.

01:30:10: Wir freuen uns über jeden, der etwas Spaß an unserem Podcast findet und wir freuen uns auch wieder wenn ihr nächste Woche einschaltet.

01:30:16: zur neuen Folge dann von mir.

01:30:18: Macht es gut bis dann.

01:30:20: Ciao.

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